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Prognose Küchenmöbelhersteller erwarten geringen Zuwachs

Die Küchenmöbelbranche rechnet für das nächste Jahr mit einem gedämpftem Wachstum. Für 2012 erwartet der Verband noch ein Plus von gut vier Prozent. Ein Vorteil sei die relativ niedrige Exportquote.
17.09.2012 - 18:05 Uhr Kommentieren
Für das erste Halbjahr 2012 zog die Branche eine positive Bilanz. Quelle: dpa

Für das erste Halbjahr 2012 zog die Branche eine positive Bilanz.

(Foto: dpa)

Löhne Die deutschen Küchenmöbelhersteller rechnen für das kommende Jahr mit einer gedämpften Geschäftsentwicklung. „Es wird 2013 einen Zuwachs geben, aber er wird deutlich geringer sein als in diesem Jahr“, sagte der Geschäftsführer des Branchenverbandes VdDK, Lucas Heumann, am Montag im ostwestfälischen Löhne. Für dieses Jahr erwartet der Verband ein Plus von gut vier Prozent. Der Trend zur teureren Küche sei stabil, die Flucht in Sachwerte gehe weiter.

Für das erste Halbjahr 2012 zogen die Küchenmöbelhersteller eine durchweg positive Bilanz. Der Umsatz stieg um fast 6,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Wachstumsmotor war das Inlandsgeschäft mit einem Plus von 8,9 Prozent (Ausland plus 2,6 Prozent). „Die relativ geringe Exportquote von 35,9 Prozent erweist sich in diesen Zeiten als Vorteil“, sagte Heumann auf der Küchenmöbelmesse „area 30“.

So gebe es im ersten Halbjahr ein Umsatzminus im wichtigen niederländischen Markt von rund 25 Prozent, sagte Heumann. Dort hätten die Banken lange Jahre sehr großzügig Immobilienkredite vergeben. Die restriktivere Haltung schlage sich jetzt unmittelbar nieder, da die Küchenmöbelindustrie eng an die Entwicklung des Bausektors gekoppelt sei.

Schwach war das Geschäft auch in kriselnden Ländern wie Spanien (minus 25,9 Prozent) und Italien (minus 33,5 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Küchenmöbelindustrie stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 4,6 Prozent auf 15 200.

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