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ProSiebenSat.1 Investor Kretinsky senkt Anteil an ProSiebenSat.1 unter fünf Prozent

Kretinskys Investmentfirma Czech Media Invest (CMI) teilt mit, man habe die Beteiligung Ende Januar an VESA Equity Investment übertragen.
18.02.2021 - 13:16 Uhr Kommentieren
Der Großaktionär Mediaset will seine Zusammenarbeit mit den Münchenern ausbauen. Quelle: dpa
Vorstandsgebäude von ProSiebenSat.1 in Unterföhring in Bayern

Der Großaktionär Mediaset will seine Zusammenarbeit mit den Münchenern ausbauen.

(Foto: dpa)

Berlin Der tschechische Milliardär und ProSiebenSat.1-Großinvestor Daniel Kretinsky verkauft ein Aktienpaket an dem deutschen Fernsehkonzern. Die Beteiligung sinkt dadurch auf 4,83 von knapp acht Prozent, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Kretinskys Investmentfirma Czech Media Invest (CMI) teilte mit, man habe die Beteiligung an ProSiebenSat.1 Ende Januar an VESA Equity Investment übertragen. VESA-Manager Branislav Miskovic sagte, man schätze des Arbeit von ProSieben-Chef Rainer Beaujean sehr.

Miskovic signalisierte zudem, dass die Investoren ihren Anteil wieder erhöhen könnten, wenn Beaujean weitere Digital-Töchter verkauft habe. „VESA ist offen, ihre Position an ProSiebenSat.1 wieder zu erhöhen, sobald die digitalen Beteiligungen zumindest teilweise monetarisiert wurden und sich ihr Wert damit herauskristallisiert hat.“

Kretinsky galt in der Branche zuletzt als Gegengewicht zu dem anderen ProSiebenSat.1-Großaktionär Mediaset. Das von der Familie des ehemaligen italienischen Regierungschefs Silvio Berlusconi kontrollierte Unternehmen will seine Zusammenarbeit mit den Münchenern ausbauen und schmiedet europaweite Kooperationen. ProSiebenSat.1 hat sich bisher eher zurückhaltend gezeigt.

Mehr: Keine Kündigungen, kein Sparkurs: Neuer Pro-Sieben-Sat-1-Chef Beaujean will sich von Beteiligungen trennen

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