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Protest Streiks bei Iberia gegen Sanierungsplan

Bei der spanischen Airline Iberia sollen in den kommenden Jahren 4500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Nun haben die Gewerkschaften zu einer Serie von Streiks gegen die harten Einschnitte aufgerufen.
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Die Iberia-Mitarbeiter machen ihrem Ärger angesichts der drastischen Sparpläne Luft. Quelle: Reuters

Die Iberia-Mitarbeiter machen ihrem Ärger angesichts der drastischen Sparpläne Luft.

(Foto: Reuters)

Madrid Aus Protest gegen einen drastischen Sanierungsplan bei Iberia haben die spanischen Gewerkschaften zu einer Serie von Streiks bei der angeschlagenen Fluggesellschaft aufgerufen. Das Kabinen- und das Bodenpersonal der Linie soll bis Ende März an insgesamt 15 Tagen die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaftsverbände riefen die Beschäftigten am Mittwoch für die Zeit vom 18. bis 22. Februar, 4. bis 8. März und 18. bis 22. März zu Streiks auf.

Zuvor war ein letzter Versuch gescheitert, eine einvernehmliche Lösung im Konflikt um den Sanierungsplan zu finden. Der Mutterkonzern IAG (International Airlines Group), zu dem auch British Airways gehört, will in den kommenden Jahren bei Iberia 4500 Arbeitsplätze abbauen, fast ein Viertel der 20.000 Stellen. Bei den übrigen Beschäftigten sollen die Gehälter um etwa 25 bis 35 Prozent gesenkt werden. Allein in diesem Jahr soll Iberia sein Angebot um 15 Prozent reduzieren.

Iberia kämpft nach Einschätzung der Konzernführung ums Überleben. Das Unternehmen hatte in den ersten neun Monaten 2012 Verluste von 262 Millionen Euro verzeichnet. Der Sanierungsplan ist nach Ansicht von IAG-Chef Willie Walsh erforderlich, um Iberia aus den roten Zahlen herauszuführen. Die Gewerkschaften sehen dagegen British Airways als den eigentlichen Nutznießer der Kürzungen.

  • dpa
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