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Proteste auf Twitter Walmart nimmt nach Boykottaufrufen Anti-Trump-Shirts aus dem Sortiment

Wegen Trump-kritischer Kleidung riefen dessen Anhänger zum Boykott von Walmart auf. Der Einzelhändler reagiert – und zieht die Ware aus dem Verkauf.
04.07.2018 - 14:55 Uhr Kommentieren
Walmart hat die Kleidung nach Protesten von Trump-Anhängern aus dem Sortiment genommen. Quelle: Screenshot Twitter
Anti-Trump-Shirts

Walmart hat die Kleidung nach Protesten von Trump-Anhängern aus dem Sortiment genommen.

(Foto: Screenshot Twitter)

Düsseldorf Vor den Anhängern von US-Präsident Donald Trump kuscht sogar Walmart, der größte Einzelhändler der Welt. Nach heftigen Protesten hat der US-Konzern T-Shirts aus dem Verkauf gezogen, auf denen der Trump-kritische Slogan „Impeach 45“ abgedruckt war.

Er spielt auf ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump – den 45. US-Präsidenten – an. Am Dienstag erklärte ein Walmart-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP zufolge, dass diese Artikel nicht mehr verkauft und auch nicht mehr auf der Internetseite des Unternehmens angeboten werden.

Auf Twitter sorgte die Trump-kritische Ware bei dessen Anhängern für harsche Kritik. Ryan Fournier, Vorsitzender der Organisation „Students for Trump“, rief in dem Kurznachrichtendienst unter dem Hashtag #BoycottWalmart andere Anhänger dazu auf, dort keine Ware mehr zu kaufen und Walmart damit unter Druck zu setzen.

Der Einzelhändler habe zwar das Recht, diese T-Shirts zu verkaufen, aber die Trump-Anhänger hätten als Verbraucher genauso das Recht, den Einzelhändler dafür zu boykottieren, schrieb Fournier. „Das ist das Schöne am Kapitalismus.“ Für seinen Tweet erhielt der Student viel Zuspruch: Mehr als 19.000 User markierten ihn mit einem Herzchen, fast 7000 retweeteten den Beitrag.

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    Als dann auch noch mehrere Medien über den Boykott berichteten, entschied sich Walmart, die Artikel aus dem Angebot zu nehmen. Zudem will das Unternehmen seine internen Leitlinien überprüfen. Zur Verteidigung sagte ein Walmart-Sprecher, dass es sich bei der Kleidung um Artikel handele, die von Drittanbietern über den US-Einzelhandelsriesen verkauft werden.

    Trumps Kampagnenchef Brad Parscale gab sich versöhnlich auf Twitter, nachdem das Unternehmen die Ware aus dem Sortiment genommen hatte. Es gebe keinen Grund, Walmart zu boykottieren. Walmart habe ihm versichert, dass die Ware schnellstmöglich aus den Filialen und aus dem Internet entfernt würden. „Sie haben es nicht mit Absicht gemacht“, twitterte Parscale.

    Dass Trumps Kampagnenchef die Anhänger beschwichtigt, dürfte wohl auch damit zusammenhängen, dass der US-Präsident auch weiterhin das Walmart-Sortiment prägen wird. Kleidung mit Trumps Wahlkampfslogan „Make America great again“ können Kunden dort unverändert kaufen.

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