Qatar Airways düpiert Airbus Golf-Airline nimmt keine A320neo-Maschinen ab

Zuletzt fiel das Airbus-Modell des Typs A320neo durch Triebwerksprobleme der Firma Pratt & Whitney auf. Nun macht die Golf-Fluggesellschaft Qatar Airways ihre Drohung wahr und verzichtet auf die Lieferung der Maschinen.
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Die Golf-Airline verschmäht Airbus-Maschinen des Typs A320neo. Quelle: Reuters
Qatar Airways

Die Golf-Airline verschmäht Airbus-Maschinen des Typs A320neo.

(Foto: Reuters)

Doha/ToulouseDie Golf-Fluggesellschaft Qatar Airways macht ihre Drohung wahr und verzichtet auf die Lieferung von Airbus-Modellen des Typs A320neo. Das sagte der Chef der Airline, Akber Al Baker, am Donnerstag in Doha. Qatar Air werde nur größere Maschinen vom Typ A321neo kaufen. Diese werden von Triebwerken des CFM-Konsortiums aus General Electric und Safran angetrieben.

Das sind die sichersten Airlines der Welt
Platz 20: Air Berlin (Deutschland)
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Die zweitgrößte Airline Deutschlands hat sich in puncto Sicherheit nichts vorzuwerfen, da es seit ihrer Gründung bisher weder einen tödlichen Unfall noch einen Flugzeugverlust gab. Allerdings kam es in den vergangenen Jahren zu mehreren kritischen Zwischenfällen. Für die Top 15 hat es daher mit dem Index 0,025 nicht gereicht.

Einmal im Jahr stellt das Flugunfallbüro Jacdec für das Fachmagazin „Aero International“ ein Sicherheitsranking der 60 größten Fluggesellschaften auf. Die Sicherheit berechnet sich nach der Anzahl der Ausfälle pro Flugkilometer, gewichtet um die Schwere des Unfalls und einen Landesfaktor. Da alle Unfälle der vergangenen 30 Jahre zeitlich gewichtet in die Statistik eingehen, schneiden viele Airlines wegen schwerer Unglücke in der Vergangenheit schlecht ab.

Platz 19: Sichuan Airlines (China)
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Die chinesische Fluggesellschaft wurde 1986 gegründet, die Flotte besteht mittlerweile aus 106 Flugzeugen und bedient vor allem Ziele im asiatischen Raum. Größere Unglücke sind bislang ausgeblieben. Mit einem Index von 0,025 schafft es die Airline in die Top 20.

Platz 18: British Airways (Großbritannien)
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Mit einem Index von 0,020 landet die Fluggesellschaft immerhin in den Top 20. Dabei kommt es bei den Fliegern immer wieder zu Zwischenfällen. So waren jüngst in einem Superjumbo auf dem Weg von San Francisco nach London offenbar giftige Gase ausgetreten. Die Maschine wurde nach Vancouver umgeleitet, konnte ihren Flug aber anschließend fortsetzen.

Platz 17: Delta Airlines (USA)
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Delta gehört zu den größten Fluggesellschaften der Welt. Den letzten Zwischenfall gab es im März 2015, als eine Maschine bei der Landung in New York von der Landebahn rutschte und gegen einen Erdwall prallte. Dabei wurden 23 Passagiere leicht verletzt. Mit einem Index von 0,018 landet Delta Air Lines dennoch in den Top 20.

Platz 16: Air Canada (Kanada)
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Die kanadische Fluggesellschaft landet mit einem Index von 0,018 auf dem 16. Rang. Zuletzt kam es im März 2015 zu einem Zwischenfall bei schlechtem Wetter: Ein Airbus setzte beim Flug von Toronto nach Halifax bei der Landung vor der Landebahn auf. Insgesamt 23 Insassen wurden verletzt.

Platz 15: All Nippon Airways (Japan)
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Auf Rang 15 der sichersten Fluggesellschaften steht All Nippon Airways. Im Jahr 2013 hatte ANA von Air Transport World (ATW) den Preis „Airline of the Year 2013“ erhalten. Nach Triebwerksproblemen im selben Jahr rutschte die Airline vom Spitzenplatz aus der Top Ten. ANA erreicht den Wert von 0,018 – das macht Platz 15.

Platz 14: Virgin Atlantic Airways (Großbritannien)
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Die Flotte der Virgin Atlantic besteht aus 38 Flugzeugen mit einem Durchschnittsalter von 8,4 Jahren. Jährlich befördert die Airline 5,3 Millionen Passagiere – bisher ohne jeden Absturz. Der Index liegt aktuell bei 0,017.

Die A320neo hatte dagegen mit Triebwerken des Konkurrenten Pratt & Whitney aus dem US-Konzern United Technologies längere Zeit Probleme. Es sei offen, auf welche Motoren man nun setze, erklärte Al Baker. Er hatte bereits damit gedroht, die Bestellung der A320neo platzen zu lassen. Im Dezember sagte er, seine Fluglinie wolle die Order von 80 Jets auf das größere Mittelstrecken-Modell A321neo umschreiben.

  • dpa
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