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Quartalszahlen Hugo Boss reduziert seinen Nettoverlust – Aktie auf Jahreshoch

Dank Einsparungen erzielt Hugo Boss einen kleinen operativen Gewinn (Ebit) von einer Million Euro. Unter dem Strich schreibt der Modehändler aber weiter rote Zahlen.
05.05.2021 Update: 05.05.2021 - 10:44 Uhr Kommentieren
Für das laufende Jahr zeigt sich der Modehändler zurückhaltend. Quelle: dpa
Hugo-Boss-Logo am Berliner Kurfürstendamm

Für das laufende Jahr zeigt sich der Modehändler zurückhaltend.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Modehändler Hugo Boss hat zum Jahresauftakt dank Kostensenkungen operativ die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft und damit die Anleger in Kauflaune versetzt. Gleichwohl blieb der Vorstand einen präzisen Ausblick auf das Jahr 2021 wegen der Unwägbarkeiten der Corona-Pandemie schuldig.

Vorstandssprecher Yves Müller erklärte am Mittwoch aber, er erwarte mit den Lockerungen der Corona-Regeln eine schrittweise Erholung. Im zweiten Quartal rechne er erneut mit einem operativen Gewinn (Ebit) und einer Verdoppelung der Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damals waren die meisten Läden weltweit wegen Covid-19 geschlossen.

„Aufgrund des anhaltenden Lockdowns haben die Menschen einfach Lust, wieder zu konsumieren und auch shoppen zu gehen“, sagte Müller. „Wenn die Social-Distancing-Maßnahmen aufgehoben werden, dann sehen wir den Aufholeffekt.“ Erkennbar sei das bereits in Großbritannien, wo die Läden wieder öffneten. Dort sei Boss relativ zügig wieder auf Vorkrisen-Niveau zurückgekehrt.

Im ersten Quartal machten Boss allerdings noch die Filialschließungen in vielen Ländern zu schaffen. Der Konzern schrammte dank Kosteneinsparungen an einem Verlust vorbei und verbuchte operativ einen Gewinn (Ebit) von einer Million Euro nach einem Minus von 14 Millionen vor Jahresfrist.

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    Netto reduzierte sich der Verlust um zehn Millionen Euro auf minus acht Millionen. Florierende Geschäfte in China und im Onlinehandel grenzten das Minus beim Umsatz auf zehn Prozent auf 497 Millionen Euro ein. An der Börse kamen die Nachrichten gut an: Die Aktie markierte mit einem Aufschlag von 4,5 Prozent auf 39,70 Euro ein Jahreshoch.

    Boss bekommt ab 1. Juni mit dem ehemaligen Chef der Marke Tommy Hilfiger, Daniel Grieder, einen neuen Konzernlenker. Grieder ist seit mehr als 30 Jahren in der Modebranche unterwegs, wobei er den überwiegenden Teil in verschiedenen Funktionen für die Firma Tommy Hilfiger tätig war. Finanzvorstand Müller hatte nach dem Abgang von Mark Langer Ende September den Posten als Vorstandssprecher übergangsweise übernommen.

    Mehr: Alle aktuellen Unternehmenszahlen finden Sie in unserem Newsblog

    • rtr
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