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Quartalszahlen Lockdown belastet Elektronikhändler Ceconomy – Umsatz sinkt im zweiten Quartal

Der Online-Umsatz des Händlers stieg massiv an und macht fast die Hälfte des Umsatzes aus. Die Konzern-Ketten MediaMarkt und Saturn schreiben Verluste.
11.05.2021 Update: 11.05.2021 - 12:22 Uhr Kommentieren
Der Konzern profitierte von einem Wertzuwachs seiner Beteiligung an der französischen Handelskette Fnac Darty. Quelle: dpa
Geschlossener Saturn Elektromarkt

Der Konzern profitierte von einem Wertzuwachs seiner Beteiligung an der französischen Handelskette Fnac Darty.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der anhaltende Lockdown in Teilen Europas wie Deutschland und den Niederlanden belastet den Elektronikhändler Ceconomy weiter schwer. Der Umsatz sank im zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) von 4,6 Milliarden auf 4,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte sowie Portfolioveränderungen lag das minus bei 5,7 Prozent. Ceconomy-Aktien gaben am Dienstag um mehr als zwölf Prozent auf 4,24 Euro nach.

Der Online-Umsatz stieg hingegen erneut massiv und machte mit 2,1 Milliarden Euro nahezu die Hälfte des Konzernumsatzes aus. Die Kunden stiegen auf das Online-Geschäft um, weil zahlreiche Filialen von Media Markt und Saturn in Deutschland und den Niederlanden zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen waren – in der Bundesrepublik bis Ende April etwa 275 Läden, 144 waren offen. Operativ rutschte Ceconomy mit seinen beiden Ketten tiefer in die Verlustzone. Der bereinigte operative Fehlbetrag (Ebit) stieg von 131 Millionen auf 146 Millionen Euro.

Ihre Jahresziele hatte die Düsseldorfer Holding bereits im Februar angesichts der Unsicherheiten um die Lockdowns in Europa über Bord geworfen. „Die derzeitigen Rahmenbedingungen erlauben keine konkrete Prognose“, bekräftigte der neue Finanzchef Florian Wieser. „Es wird Zeit, dass wir den Handel wieder öffnen – jeder Tag zählt“, forderte Bernhard Düttmann, der die Holding seit Oktober 2019 als Interimschef führt.

Dagegen profitierte der Konzern von einem Wertzuwachs seiner Beteiligung an der französischen Handelskette Fnac Darty im Volumen von 150 Millionen Euro. Dazu steuerte Fnac Darty noch ein Ergebnis von 29 Millionen Euro bei. Das Ebit verbesserte sich so von minus 368 Millionen auf minus 2 Millionen Euro.

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    Dank positiver Steuereffekte sowie einem besseren Finanzergebnis erzielte Ceconomy einen den Aktionären zuzurechnenden Gewinn von 94 Millionen Euro, nach einem Verlust von 295 Millionen Euro im Vorjahr. Die Zahlen beziehen sich dabei auf das fortgeführte Geschäft. Den Ausblick hatte das Management bereits im Februar zurückgezogen.

    Mehr: Eon-Vorstand Karsten Wildberger wird Ceconomy-CEO

    • dpa
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