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Quartalszahlen Puma wächst überall zweistellig – aber ein Problem bleibt

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Der Sportausrüster hat im zweiten Quartal seinen Umsatz um acht Prozent auf gut eine Milliarde Euro gesteigert. Quelle: REUTERS
Puma

Der Sportausrüster hat im zweiten Quartal seinen Umsatz um acht Prozent auf gut eine Milliarde Euro gesteigert.

(Foto: REUTERS)

MünchenDer Adidas-Konkurrent hat am Donnerstagmorgen seine Quartalszahlen vorgelegt. Das sind die wichtigsten Fakten. 

  • Der Umsatz ist währungsbereinigt um 15 Prozent gestiegen. In Euro stand im zweiten Quartal ein Plus von acht Prozent auf gut eine Milliarde Euro – durch den schwachen Dollar..
  • Der Gewinn kletterte um mehr als 40 Prozent auf rund 31 Millionen Euro.

Das fällt positiv auf

Puma wächst auf der ganzen Welt und in allen Segmenten zweistellig. Das ist wichtig, denn damit ist die Sportmarke nicht abhängig vom Aufschwung in einzelnen Regionen oder Sportarten. Zudem konnte Puma den Aufwärtstrend vom ersten Quartal fortsetzen, wenngleich mit etwas geringerem Tempo.

Das fällt negativ auf

Puma-Chef Björn Gulden betont in einer Mitteilung zwar, dass die Fußball-Weltmeisterschaft positiv für Puma gewesen sei. „Mit Antoine Griezmann und Romelu Lukaku haben es Puma-Spieler auf die Plätze zwei und drei der Torschützenliste geschafft“, so der Vorstandschef. Aber insgesamt war das Label mit dem Raubtierlogo in Russland wesentlich weniger sichtbar als die großen Konkurrenten Adidas und Nike. Das könnte die Fußball-Umsätze bremsen, wenn in diesen Tagen die Amateur-Ligen wieder starten.

Was jetzt passiert

Der Puma-Chef steht zu seiner im Frühjahr angehobenen Prognose: Der Geschmack der jugendlichen Zielgruppe würde sich zwar rasch ändern. Und auch die stark schwankenden Wechselkurse seien ein Problem, genauso wie die internationalen Handelskonflikte. 

Trotzdem sei er zuversichtlich, dieses Jahr einen Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 310 und 330 Millionen Euro zu erreichen. Das entspricht einem Plus von fast einem Drittel gegenüber Vorjahr. Damit entwickelt sich Puma deutlich dynamischer als Adidas und Nike. Allerdings sind die wichtigsten Wettbewerber auch wesentlich größer.

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