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Ratiopharm-Mutter Teva Ausblick auf 2017 enttäuscht die Anleger

Der Generika-Hersteller Teva blickt zurückhaltend auf 2017. Der Mutterkonzern von Ratiopharm prognostiziert einen Umsatz, der unter den eigenen Erwartungen liegt. Die Aktie verliert mehr als sieben Prozent.
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Der prognostizierte Umsatz der Ratiopharm-Mutter Teva liegt für 2017 unter den Erwartungen des Konzerns. Der Aktienkurs brach in den USA um rund sieben Prozent ein. Quelle: dpa
Ratiopharm-Mutter Teva

Der prognostizierte Umsatz der Ratiopharm-Mutter Teva liegt für 2017 unter den Erwartungen des Konzerns. Der Aktienkurs brach in den USA um rund sieben Prozent ein.

(Foto: dpa)

Bangalore Der weltgrößte Generika-Hersteller Teva blickt zurückhaltend auf 2017. Die Ratiopharm-Mutter machte dafür am Freitag die verzögerte Markteinführung von neuen Medikamenten verantwortlich. Zudem werde eine Belastung durch negative Wechselkurs-Effekte erwartet. Für das laufende Jahr geht das israelische Unternehmen von einem Gewinn je Aktie von 4,90 bis 5,30 Dollar aus. Von Reuters befragte Experten erwarteten indes im Schnitt 5,41 Dollar. Auch der prognostizierte Umsatz von 23,8 bis 24,5 Milliarden Dollar liegt unter den Erwartungen von 24,82 Milliarden.

Die in den USA notierten Teva-Titel verloren im Verlauf um mehr als sieben Prozent. Teva hatte im Dezember Bestechungsklagen in den USA mit einer Zahlung von rund 520 Millionen Dollar beigelegt. Dem Unternehmen wurde laut US-Justizministerium vorgeworfen, in Russland, Mexiko und der Ukraine Schmiergelder gezahlt zu haben. Die Börsenaufsicht SEC beschuldigte den weltgrößten Hersteller von Nachahmer-Medikamenten unter anderem, Zulassungsbehörden bestochen zu haben.

  • rtr
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