Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Reederei Hapag Lloyd fährt in der Coronakrise auf Sicht

Deutschlands größte Containerreederei hat wegen Corona einen Rückgang der Transportvolumina hinnehmen müssen. Dennoch zeigt sich Hapag Lloyd zufrieden.
14.08.2020 - 10:04 Uhr Kommentieren
Die Containerreederei bekräftigte am Freitag ihre Ziele. Quelle: Reuters
Hapag Lloyd

Die Containerreederei bekräftigte am Freitag ihre Ziele.

(Foto: Reuters)

Hamburg Hapag Lloyd sieht sich trotz gesunkener Transportmengen auf Kurs. Deutschlands größte Containerreederei bekräftigte am Freitag ihre Ziele, bleibt wegen der Unsicherheit in der Corona-Pandemie aber vorsichtig. Die Prognose sei „weiterhin mit erheblichen Unsicherheiten behaftet“, betonte der Vorstand.

Im zweiten Quartal schnitt die Traditionsreederei dennoch deutlich besser ab: Der Betriebsgewinn verdoppelte sich auf 352 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn kletterte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen um ein Drittel auf 511 Millionen Euro, bestätigte Hapag Lloyd vorläufige Zahlen. Es lag damit bereits am unteren Rand der für das Gesamtjahr angepeilten Spanne.

An der Börse griffen die Anleger zu. Die Aktie von Hapag Lloyd legte am Vormittag um vier Prozent zu. „Wir haben von plötzlich fallenden Bunkerpreis profitiert, unsere Kapazitäten an die geringere Nachfrage angepasst und weitere Kostensenkungsmaßnahmen im Rahmen unseres Performance Safeguarding Program umgesetzt“, erläuterte Konzernchef Rolf Habben Jansen mit Blick auf das erste Halbjahr.

Die Transportmenge schrumpfte in diesem Zeitraum um 3,5 Prozent auf rund 5,8 Millionen Standardcontainer. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro. Im Gespräch mit Reuters sagte Habben Jansen, das Buchungsverhalten der Kunden schwanke wegen der Virus-Krise: „Manchmal haben wir eine sehr gute Woche, in der Woche darauf kann es schon wieder ganz anders sein.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Für die nächsten Monate erwarte er eine schrittweise Erholung, „wobei wir sicher nicht das Niveau von 2019 erreichen werden“. Habben Jansen kündigte an, die Kosten weiter zu senken: „Wir müssen noch das ein oder andere tun, nichts Außergewöhnliches.“

    In der zweiten Jahreshälfte dürften neben der Entwicklung der Transport- und der Frachttarife auch die Bunkerpreise einen maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020 haben, sagte Habben Jansen. Für das Gesamtjahr peilt die weltweit fünftgrößte Containerreederei weiter ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen in einer Spanne zwischen einer halben und einer Milliarde Euro nach 811 Millionen im Vorjahr an.

    Mehr: Container-Reederei Hapag-Lloyd will mit Sparkurs Gewinnziel schaffen.

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Reederei - Hapag Lloyd fährt in der Coronakrise auf Sicht
    0 Kommentare zu "Reederei: Hapag Lloyd fährt in der Coronakrise auf Sicht"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%