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Reederei Hapag-Lloyd kehrt in die Gewinnzone zurück

Die Reederei schreibt wieder schwarze Zahlen. Nach den Verlusten im Vorjahr steht unter dem Strich ein Überschuss von 50 Millionen Euro.
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Für das Gesamtjahr behält der Vorstand seine Prognose wie erwartet bei. Quelle: Reuters
Hapag-Lloyd-Container

Für das Gesamtjahr behält der Vorstand seine Prognose wie erwartet bei.

(Foto: Reuters)

Hamburg Die Container-Reederei Hapag-Lloyd ist im zweiten Quartal dank höherer Frachtmengen und gestiegener Preise in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 50 Millionen Euro nach einem Verlust von 67 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie die Reederei am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Auf das Halbjahr bis Ende Juni gerechnet, erzielte der Konzern einen Gewinn von 146 Millionen Euro nach einem Minus von 101 Millionen im Vorjahreszeitraum.

„Dank höherer Transportmengen in unseren wichtigsten Fahrtgebieten, einer guten Kostenkontrolle und leicht verbesserter Frachtraten, können wir auf ein gutes erstes Halbjahr zurückblicken“, sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen.

Im zweiten Jahresviertel bis Ende Juni steigerte Hapag-Lloyd die Erlöse um 13 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro, obwohl die Transportmenge nur um 1,7 Prozent auf 3 Millionen Standardcontainer zulegte. Der operative Gewinn (Ebit) stieg auf 176 Millionen Euro - gut vier Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Wegen der Erstanwendung des neuen Rechnungslegungsstandards seien die Ergebnisse des zweiten Quartals sowie des ersten Halbjahrs aber nur eingeschränkt mit den Vorjahreswerten vergleichbar, betonte das Unternehmen.

Für das Gesamtjahr behält der Vorstand seine Prognose wie erwartet bei. „Nach einem soliden ersten Halbjahr 2019 ist unser Ausblick unverändert, auch wenn wir mit mehr Handelsbeschränkungen umgehen müssen und steigende geopolitische Risiken sehen, die natürlich das Wachstum beeinflussen können“, sagte Habben Jansen. Für das Gesamtjahr rechnet er dennoch mit steigenden Transportmengen.

Mehr: Lesen Sie hier, warum Europas Häfen keine größeren Schiffe mehr wollen.

  • dpa
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