Reederei-Zusammenschluss EU gibt Fusion von Hapag-Lloyd mit UASC frei

Die EU-Kommission gibt für den Zusammenschluss von Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd mit ihrem arabischen Rivalen UASC grünes Licht. Die Hanseaten erhoffen sich von der Fusion hohe Einsparungen.
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Mit 240 Schiffen und einer Transportkapazität von rund 1,5 Millionen Standardcontainern liefert sich der neue Konzern ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der chinesischen Großreederei Cosco. Quelle: dpa
Hapag-Lloyd

Mit 240 Schiffen und einer Transportkapazität von rund 1,5 Millionen Standardcontainern liefert sich der neue Konzern ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der chinesischen Großreederei Cosco.

(Foto: dpa)

BrüsselDeutschlands größte Containerreederei Hapag-Lloyd kommt bei der Fusion mit ihrem arabischen Rivalen UASC voran. Die EU-Kommission gab am Mittwoch unter Auflagen grünes Licht für den Zusammenschluss zur weltweit fünftgrößten Reeder für Container. Bedingung ist, dass sich UASC aus einem Konsortium für Handelsrouten zwischen Nordeuropa und Nordamerika zurückzieht. Mit dem Abschied aus dem sogenannten NEU1-Konsortium hält das fusionierte Unternehmen nach Angaben der EU-Kommission auf der Route dann noch eine Position, die dort mit der aktuellen Stellung von Hapag-Lloyd vergleichbar ist.

Mit einer Flotte von 240 Schiffen und einer Transportkapazität von rund 1,5 Millionen Standardcontainern (TEU) liefert sich der neue Konzern ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der chinesischen Großreederei Cosco, die auf Rang vier liegt.

Von dem Zusammenschluss mit der United Arab Shipping Company (UASC) mit Sitz in Kuwait erhoffen sich die Hanseaten hohe Einsparungen, um gegen die beinharte Konkurrenz in der Schifffahrtskrise zu bestehen. Durch die Fusion rücken die Araber mit 28 Prozent zum größten Anteilseigner von Hapag-Lloyd auf. Die Mehrheit von 52 Prozent bleibt in den Händen der Stadt Hamburg, dem Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne und den Eignern der kürzlich übernommenen Containersparte der chilenischen Reederei CSAV.

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