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Heute trifft sich die Flughafen-Branche bei den Deutschen Luftfahrttagen. Kassel-Calden-Chefin Muller und Frankfurt-Hahn-Chef Bunk erklären, warum sie sich mehr Anerkennung wünschen – und zu Ryanair nie nie sagen.

Kommentare

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  • Die Ausflüchte von Frau Muller sind unerträglich zu lesen. Wo sind denn Flüge nach Mallorca und Antalya für Geschäftsreisende wichtige Verbindungen? Und Ergebnisse nach Dekaden vorzeigen zu wollen, zeigt doch die Unbeholfenheit dieses Projektes und seiner Mentoren. Für derartige Verschwendung von Steuergeldern sollten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Leider sind die Grünen immer nur groß in Forderungen, wenn sie in der Opposition sind. Hier hätten sie die Gelegenheit, Frau Muller mit dem Bade auszuschütten.

  • Das sollten Sätze der Erkenntnis sein:
    Zitat-Muller: "...Und mittlerweile verdienen in Deutschland ja auch nur noch zwei, drei Flughäfen Geld. Der Hype ist vorbei."
    Gibt es zuviele Regio-Airport's, oder sind es nur die Standorte bzw beides???
    Also, die Subventionen aus Steuergeldern können eingespart und oder sinnvoll eingesetzt werden!!! Ob Zweibrücken/Saarbrücken, Kassel-Calden/Paderborn-Erwitte und andere Regionalflughäfen liegen zu eng zusammen. Das sind alles nur Prestige-Projekte der B-länder untereinander, anstatt miteinander sich gegenseitig zu helfen. Bsp.: Kassel hat einen bedeutenden ICE Bahnhof, aber Paderborn nicht!!! Hier hätte man nur Gemeinsamkeiten finden können bzw. sollen. Was hätte das an öffentlichen Geldern gekostet??? WENIGER als Airport Kassel bis jetzt und in Zukunft bestimmt!!! Dieses Geld fehlt in der komunalen Restaurierung der Straßen, usw...

  • Fakten werden durch Frau Muller auf den Kopf gestellt!
    Diese Frau Muller ist schon in der lokalen Presse als Manipulatorin (um es gelinde auszudrücken) aufgefallen.
    Die 271 Mio. € Monsterinvestion für den Geisterflughafen Kassel und die ca. 10 Mio. € jährlichen öffentlichen Betriebszuschüsse stehen in keinem Verhältnis zu dem auch fraglichen Nutzen:

    - Es gibt nicht nicht einzige neue für die Wirtschaft relevante neue Flugverbindung. Klar, bei der Nähe zu Frankfurt/Main und dem hervorragenden, vielleicht besten Anschluss an das deutsche ICE-Netz! Alle anderen Flüge konnte die Wirtschaft auch am alten Platz durchführen, den man vielleicht ertüchtigen hätte sollen - für weit viel weniger Geld!

    - Es ist auch eine infame Manipulation von ihr für das ein halbes Jahr komplett leere Terminal (sonst im ganzen Jahr 2013 nur 25.000 Gäste; die anderen Privatflieger zählen da nicht zu) mit dem in 60 km Luftlinie funktioniernden Flughafen Paderborn mit ca. 800.000 Gästen gleichzusetzen! Ausserdem sprach Kassel noch im April 2013 von 100.000 zusätzlichen (!) Gästen - es wurden nur ein Viertel davon. Das ist ein drastische Fehlplanung - wie auch der ganze Flughafen Kassel auf alle Zeit ab jetzt!

    - Die in einer Auftragsstudie vorgegaukelten volkswirtschaftlichen Steuereffekte sind lediglich Verschiebungseffekte, wenn überhaupt. Defacto hat sich auch noch kein Unternehmen neu in Kassel angesiedelt. In Kassel sind alle sehr verärgert über diese Ammenmärchen, die diese Frau in die Welt setzt.

    Kassel-Calden ist in Deutschland ein "aeropuorto non grata" - Frau Muller, man kann es nicht anders sagen, ist inzwischen wg. ihrer dort bekannten vielen Fehlleistungen und ihrer gezielt irreführenden Kommunikation eine "persona non grata"!
    Es wäre zu wünschen, dass die Presse diesen Manipulationen nicht auf den Leim geht und weiter hart nachfragt - es geht um viel Geld und es gehört den Steuerzahlern!

  • Flugplätze sind tatsächlich Einrichtungen der Infrastruktur. Es ist interessant, dabei einen Seitenblick auf die USA zu werfen, wo etwa 80 % des Weltluftverkehrs abgewickelt werden. Ein direkter Vergleich ist nicht zulässig, dafür sind die Verhältnisse zu unterschiedlich (die größeren Entfernungen, kein nennenswerter Personenverkehr mit der Bahn in den USA), aber immerhin.

    Einen Regionalflughafen zu unterhalten ist dort eine lokale Entscheidung, meist des county (Landkreis), die Realisierung einfach. Für den Betrieb ist typisch die lokale IHK zuständig, dort sind auch die hauptsächlichen Nutzer vertreten und dort muß man auch für die erforderlichen Mittel sorgen. Gewinnerzielung ist von vornherein nicht beabsichtigt, lediglich Kostenminimierung. Logo.

    Die Betriebseinrichtungen sind wesentlich bescheidener, die Abwicklung ist ganz wesentlich einfacher, sogar nonchalenter, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Der Personalaufwand ist geringer, behördliche Auflagen selbst nach 9/11 flexibel.

    In D haben die meisten großen Flughäfen längst ihren öffentlichen Auftrag als Infrastruktureinrichtung vergessen und mit Unterstützung der Fachbehörden(!) den Bedarfsverkehr mit privaten Flugzeugen weggeekelt (die brauchen daher die Regionalflugplätze umso dringender!). In den USA kann man in ohne Formalitäten auf den weltweit höchstfrequentierten Plätzen mit seinem Privatflugzeug landen, ein Anruf per Funk genügt, und man wird nicht arm dabei.

    Man merke: als erster geht der Unternehmer, dann der Betrieb und verlorene Arbeitsplätze kommen heutzutage nicht so schnell wieder. Außerdem profitieren von einem Flugplatz weit mehr Leute, als dort direkt beschäftigt sind. Der Multiplikatoreffekt ist außerordentlich hoch. In den USA haben die Kommunen diese Zahlen aus statistischen Erhebungen stets sofort zur Hand, um die Zweifler zu überzeugen.

  • Infrastruktur ist wichtig, aber nur wenn sie genutzt wird. Sehen Sie doch mal den Flugplan von Kassel Calden an, ein einziger Witz. Da wäre das Geld in andere Infrastrukturmaßnahmen viel sinnvoller investiert. Und nenne Sie doch bitte einen einzigen Betrieb außer dem Flughafenrestaurant, der dort wegen des Flughafens entsanden ist.

  • Die Bundesstraße vor der Haustür, der Fußweg davor und die Schule, in die offensichtlich einige der irgendwie zurückgebliebenen Kommentatoren nicht gegangen sind, finanzieren sich doch auch nur über Steuereinnahmen. Warum soll das bei anderen Infrastruktureinrichtungen - wie es gerade die kleineren Regionalplätze nun mal sind - nur hier in der Republik im Gegensatz zu anderen Ländern anders sein?

    Der Bedarf richtet sich nicht an den - in der Tat wirklich total überflüssigen - Touristenbombern aus, sondern an dem, was die Wirtschaft benötigt, überlebensfähig macht.

    Und by the way, fragen Sie doch mal nach, wie viel sog. Ambulanz- und Transplantationsflüge auf den „kleinen“ Plätzen wie Freiburg/Brsg. oder Kiel, um nur zwei zu nennen, stattfinden.

    Aber in einem Land, in dem Harz4 offensichtlich das Leben bestimmt, in dem mehr als die Hälfte des Haushalts in „Soziales“ fliesst, welches kontinuierlich mit getürkten Berechnungen und Statistiken die Bevölkerung arm rechnet, kann man nicht anderes erwarten…

    und grüne Politikclowns kann man wirklich nicht mehr für voll nehmen!

  • Tut es Ihnen eigentlich überhaupt nicht mehr weh im Kopf wenn Sie solchen Quatsch schreiben? 2 Regionalflughäfen in 80 km Abstand, beide hoch defizitär, bei weitem nicht ausgelastet und eine vernünftige Entwicklung nicht in Sicht. Das sind nicht Projekte der Infrastrukturt, das sind potemkische Dörfer und die können wir uns einfach nicht mehr leisten.

  • @RidiKuel

    Erläutern sie doch bitte einmal, was sie noch alles mit Steuermitteln finanzieren wollen. Wir haben kaum für die notwendigsten Erfordernisse genügend Mittel. Von Geldern für Bildung (die wahrlich dringend verbessert werden muss) mal ganz abgesehen reicht es nicht einmal für die Instandhaltung der bestehenden Infrastrukturen. Flugverbindungen sind sinnvoll um in relativ kurzer Zeit relativ große Entfernungen zu überbrücken- ansonsten sind andere Verkehrsverbindungen sinnvoller UND SCHNELLER!
    Für ihre Transplantationsflüge braucht man nicht zwingend einen Flughafen- ein Helikopter kann überall landen.
    Wissen sie eigentlich was die Unterhaltung eines solchen Terminals wie Kassel-Calden kostet? Reinigung; Wartung; Personal; Sicherheitseinrichtungen etc etc.
    Und das wollen sie jeder Stadt über 100 Einwohner zubilligen? (Ansonsten macht ihr Argument mit den Transplantationsflügen ja gar keinen Sinn mehr, da anzunehmen ist, das nicht alle Transplantate in Kasseler Kliniken geflogen werden.

  • "Für ihre Transplantationsflüge braucht man nicht zwingend einen Flughafen- ein Helikopter kann überall landen."

    Alleine diese unsachliche und unzutreffende Behauptung disqualifiziert Sie, hierzu irgendwelche Aussagen zu treffen!

  • Und was eigentlich, wenn der operative Gewinn einer Airline nichtzuletzt aus Mitteln des deutschen Steuerzahlern zustande kommen sollte?

    Und nie nie sagen: sukzessive aus der Reibungswärme beim ÜberdenTischgezogenwerden eine solide Geschäftsbeziehung zusammenzuphantasieren: das läßt eher Kuschelambitionen zutage treten als kaufmännisch gesundes wie kaufmännisch fundiertes Handeln.

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