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Reise Tourismusbranche: Macht zu Hause Urlaub!

Die deutsche Tourismusbranche hofft, dass die Bundesbürger in der Krise auf Fernreisen verzichten und ihren Urlaub vermehrt im eigenen Land verbringen. So könne man die Zahl der Übernachtungen aus dem Vorjahr halten, hofft der Deutsche Tourismusverband. Die Krise habe indes auch etwas Gutes: Es gebe „berechtigte Hoffnung auf neue Zielgruppen“.
So schön ist's zu Hause: Leuchtturm Westerheversand in Schleswig-Holstein. Quelle: ap

So schön ist's zu Hause: Leuchtturm Westerheversand in Schleswig-Holstein.

(Foto: ap)

HB STUTTGART. Trotz des Rückgangs bei den Übernachtungen im Januar und Februar um vier Prozent im Vergleich zu 2008 zeigte sich Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbands (DTV), verhalten optimistisch: „An Ostern boomte das Geschäft.“ Auch die Vorbuchungen seien gut, daher werde vielleicht insgesamt das Vorjahresniveau gehalten.

„Es ist aber klar, dass uns die Krise treffen wird“, sagte Meyer. Besonders bei Geschäftsreisenden sei der Rückgang spürbar. In den ersten beiden Monaten des Jahres waren 39,8 Mio. Übernachtungen in deutschen Hotels und anderen Unterkünften sowie auf Campingplätzen gezählt worden, 2008 waren es nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes noch 41,8 Mio. Übernachtungen.

Meyer sagte, wegen der Finanzkrise gebe es eine „berechtigte Hoffnung auf neue Zielgruppen“ für Urlaub im Inland. Besonders Familienangebote und der Gesundheitstourismus böten Chancen. „In der Finanzkrise können die Menschen auch für die Zukunft gewonnen werden, die bisher außerhalb Deutschlands Urlaub machten“, sagte der DTV-Präsident.

Aber auch die wegen der Rezession aufgelegten Konjunkturprogramme von Bund und Ländern müssten vermehrt der Tourismusbranche zu Gute kommen. Deren Potenzial werde immer noch völlig unterschätzt, sagte Meyer und verwies auf rund 2,8 Mio. Arbeitsplätze und geschätzte Bruttoumsätze von rund 212,7 Mrd. Euro in der Branche.

Deutsche Tourismusbetriebe müssten nun mit „Service und Qualität“ überzeugen und Marktanteile hinzugewinnen. Er sehe unter anderem noch „erhebliches Potenzial“ im Städtetourismus, sagte Meyer. „Große Städte sollten dabei auch mit umliegenden Regionen zusammenarbeiten, ein Tourist interessiert sich nicht für die genaue Stadtgrenze.“

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