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Reisekonzern Tui lässt Boeing 737 Max 8 in der Luft

Tui hält anders als viele Airlines an dem Flugzeugmodell fest. Trotz besorgter Passagiere sieht der Reisekonzern keine Notwendigkeit für ein Startverbot.
Update: 12.03.2019 - 14:25 Uhr Kommentieren
Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns Tui gehören 15 Jets dieses Typs. Quelle: dpa
Boeing 737 Max 8

Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns Tui gehören 15 Jets dieses Typs.

(Foto: dpa)

HannoverGestützt auf Empfehlungen der US-Luftfahrtbehörde FAA lässt der Tui-Konzern aus Hannover seine 15 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 weiter fliegen. Anders als zahlreiche andere Airlines weltweit sieht der Reisekonzern nach dem Absturz eines baugleichen Typs in Äthiopien derzeit keine Notwendigkeit für ein Startverbot.

„Das Flugzeug ist ja von den amerikanischen Behörden als vollkommen sicher und zuverlässig eingestuft worden – das ist wie der Stempel vom Tüv“, sagte Tuifly-Sprecher Aage Dünhaupt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe aber bereits Anfragen besorgter Passagiere, die Flüge mit diesem Flugzeugtyp vermeiden wollten.

Zur Flotte des weltgrößten Reisekonzerns Tui gehören 15 Jets dieses Typs, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz sind. In Deutschland steht die Einführung der jüngsten Version des Boeing-Verkaufsschlagers im April an. Die Übergabe der ersten Maschine an die Tuifly Deutschland erfolgt diese Woche in Seattle. Dünhaupt: „Das kann morgen oder übermorgen sein – sie wird dann leer herübergeflogen.“

Bei bisher 6500 Flügen hätten die Tui-Piloten bisher keine Probleme gehabt, sagte der Sprecher. Der Konzern nehme die Ängste der Passagiere aber ernst. Sie könnten Flüge mit Maschinen des Typ Boeing Max 8 umbuchen, wenn es Alternativen gebe. Das sei aber nicht kostenfrei.

Der zweite Absturz einer neuen Boeing 737 Max 8 binnen weniger Monate hat wachsende Zweifel an der Sicherheit des Flugzeugtyps aufkommen lassen. Aus Sicht der FAA ist es aber noch zu früh, um Konsequenzen zu ziehen. Boeing hat zudem eine rasche Erweiterung der umstrittenen Steuerungssoftware versprochen. Der Tui-Konzern steht nach eigenen Angaben mit dem US-Flugzeugbauer zur Bewertung der Situation in engem Kontakt.

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  • dpa
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