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Reiseveranstalter Tuifly blickt trotz Boeing-Flugverbots optimistisch auf die Ostertage

Der Reisekonzern Tui hat einen möglichen Engpass für das Ostergeschäft vorerst geschlossen. Die Kosten dafür liegen aber im Millionenbereich.
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Der Tui-Reisekonzern wartet weiter auf die Einsatzfähigkeit seiner 23 bestellten Jets. Quelle: AP
Boeing 737 Max 8

Der Tui-Reisekonzern wartet weiter auf die Einsatzfähigkeit seiner 23 bestellten Jets.

(Foto: AP)

Hannover Trotz der Probleme um Boeings Pannenflieger 737 Max 8 sieht sich die deutsche Tuifly für den Osterreiseverkehr gerüstet. „Zu Ostern müssen wir maximal zwei Boeing 737 Max 8 ersetzen“, sagte ein Tuifly-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die wären im Normalfall dann bereits ausgeliefert und eingesetzt worden. Daher wurden nun eine Maschine angemietet und ein auslaufender Leasing-Vertrag für ein anderes Mittelstreckenflugzeug verlängert. „Damit sind die nächsten Wochen abgedeckt“, sagte der Sprecher.

Nach dem Absturz einer Boeing 737 Max 8 in Äthiopien war ein Flugverbot für diesen Typ erlassen worden. Neben der Billig-Airline Norwegian ist insbesondere der Tui-Reisekonzern betroffen, dem 23 fest eingeplante Jets auf ungewisse Zeit bis zur Wiederfreigabe des Flugzeugtyps fehlen.

Auf 200 Millionen Euro hatte Tui-Chef Friedrich Joussen die Mehrkosten bis Mitte Juli beziffert, wenn auslaufende Leasingverträge verlängert und neue Mietverträge abgeschlossen werden. Bleiben die Boeings länger am Boden, wird es schnell teurer.

Zur Tui-Flotte gehören 14 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8, die in Großbritannien und den Benelux-Staaten auf Strecken zu den Kanaren oder den Kapverden im Einsatz waren. Eine weitere Maschine wurde nach Brüssel geflogen. Der Konzern will wegen des Ausfalls Flüge umbuchen, Ersatzkapazitäten nutzen, aber auch Maschine anmieten.

  • dpa
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