Remy Martin Bestechungsverbot in China sorgt für Verluste

Klingt nach Schmetterlingseffekt: Weil chinesische Beamte keine Geschenke mehr annehmen dürfen, ist der Umsatz von Remy Martin in Asien eingebrochen. Das kostete Boss Piana jetzt seinen Job.
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Eine uralte Flasche Cognac, wenn auch nicht von Remy Martin: Das Verbot von Gefälligkeiten für chinesische Beamte schmälert den Konsum. Quelle: Reuters

Eine uralte Flasche Cognac, wenn auch nicht von Remy Martin: Das Verbot von Gefälligkeiten für chinesische Beamte schmälert den Konsum.

(Foto: Reuters)

Katerstimmung bei Remy Martin: Der Chef des französischen Cognac-Herstellers, Patrick Piana, nimmt nach einem Umsatzeinbruch seinen Hut. Das Unternehmen bedauere das Ausscheiden Pianas, sagte eine Sprecherin des Mutterkonzerns Remy Cointreau am Donnerstag ohne Gründe für den Rücktritt zu nennen. Erst vor drei Wochen hatte Cointreau-Chef Frederic Pflanz sein Amt aufgegeben. Der Umsatz mit Cognac, der den Großteil zum Gewinn des Konzerns beiträgt, schrumpfte von Oktober bis Dezember um rund ein Drittel.

Wie der britische Rivale Diageo und der französische Konzern Pernod Ricard leidet auch Remy unter den neuen Regeln der chinesischen Regierung für Staatsbedienstete, die keine Geschenke mehr als Gegenleistung für Verträge oder Gefälligkeiten annehmen dürfen. Dies betrifft Experten zufolge vor allem den Edel-Cognac von Remy, der 2500 Euro und mehr pro Flasche kostet. In China macht Remy einen Großteil seines Gewinns.

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1 Kommentar zu "Remy Martin: Bestechungsverbot in China sorgt für Verluste"

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  • Ein wirklich perverses System welches auch noch von so vielen Menschen weltweit angestrebt bzw. mit aller Gewalt beibehalten wird. Traurig...

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