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Restaurant-Kette Finanzinvestor kauft Sushi für eine Milliarde Dollar

Permira greift in Japan zu. Der Finanzinvestor kauft die größte Sushi-Kette des Landes. Das ist ein lukrativer Fang: Akindo Sushiro wächst um gut zehn Prozent pro Jahr. Doch Permira arbeitet an weiteren Expansionsplänen.
24.08.2012 - 12:47 Uhr Kommentieren
Finanzinvestor Permira setzt mit seinem Einstieg bei Akindo Sushiro ganz auf Sushi. Quelle: dapd

Finanzinvestor Permira setzt mit seinem Einstieg bei Akindo Sushiro ganz auf Sushi.

(Foto: dapd)

Hong Kong/Tokio Der Finanzinvestor Permira steigt ins japanische Sushi-Geschäft ein. Permira teilte am Freitag mit, für rund eine Milliarde Dollar (etwa 798 Millionen Euro) die größte Sushi-Kette des Landes - Akindo Sushiro - zu kaufen. Permira übernimmt Akindo samt Schulden vom japanischen Investor Unison Capital. Es ist der zweitgrößte Kauf einer Restaurantkette durch einen Finanzinvestor in Japan in diesem Jahr - nach der Übernahme von Skylark durch Bain Capital.

Permira traut Akindo noch viel zu und arbeitet bereits an Expansionsplänen. So seien Geschäfte auch in China geplant, sagte Asien-Co-Chef Alex Emery der Nachrichtenagentur Reuters. „Das Unternehmen ist in der Verfassung, die Zahl der Läden in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln oder zu verdreifachen“, sagte Emery.

„Sie haben drei Geschäfte in Korea und denken aktiv über China und Märkte in Übersee nach.“ Akindo wachse derzeit zehn Prozent jährlich. 2011 habe der Umsatz bei umgerechnet etwa einer Milliarde Euro (100 Milliarden Yen) gelegen.

Akindo bietet sein Sushi für die Hälfte der Preise an, die in anderen Sushi-Restaurants verlangt werden, erklärte Emery. „Wenn es uns gelingt, Sushi zum Preis von Pizza anzubieten, dann wird die Nachfrage wohl groß sein.“

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