Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Restaurantkette Vapiano erwägt auch Standortschließungen

Der neue Chef von Vapiano spricht kritisch über die bisherige Expansion des Unternehmens. Künftig wird weniger in neue Standorte investiert. Es könnte auch Schließungen geben.
Kommentieren
Statt den bisher geplanten 70 Millionen Euro sollen nun weniger als 40 Millionen investiert werden. Quelle: dpa
Vapiano

Statt den bisher geplanten 70 Millionen Euro sollen nun weniger als 40 Millionen investiert werden.

(Foto: dpa)

KölnDie nach schlechten Geschäftszahlen unter Druck stehende Restaurantkette Vapiano schließt auch Standortschließungen nicht aus. „Es wird auch Schließungen geben, wenn wir sehen, dass die gewünschte Profitabilität nicht erreicht ist“, sagte Vorstandschef Cornelius Everke der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ).

„Wir fokussieren uns auf unseren Kernmarkt Europa“, sagte der seit Anfang Dezember amtierende Vorstandschef, der das börsennotierte Unternehmen mit einer Neuausrichtung wieder in die Spur bringen will. Die Investitionen sollen den Angaben zufolge von den bisher geplanten 70 Millionen Euro unter die Marke von 40 Millionen Euro sinken. Zwar solle es auch 2019 eine zweistellige Zahl von Neueröffnungen vor allem in Deutschland, Frankreich und Österreich geben, aber nicht im ursprünglich avisierten Umfang von 40 Standorten.

Der Vapiano-Chef kritisierte Fehler der Vergangenheit: „Wir haben uns verzettelt in unserer schnellen Expansion.“ Das Tempo sei zu hoch gewesen. „Wenn wir es verlangsamen, hilft das der Profitabilität.“

Allein im vergangenen Jahr wuchs das Filialnetz um 32 Restaurants auf 231 Standorte in 33 Ländern. Derzeit führt der Vorstand den Angaben zufolge Gespräche mit den finanzierenden Banken. „Im März soll die langfristige Finanzierung stehen“, sagte Everke dem Blatt.

Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) war das Kölner Unternehmen 2018 laut den vorläufigen Kennziffern unter den eigenen Zielen geblieben. Vapiano hatte die eigenen Prognosen für 2018 zuerst im September und dann nochmals im November gesenkt und zuletzt den Chef ausgetauscht.

Mehr: Die Krise bei Vapiano zeigt, wie fragil der Wachstumsmarkt der Systemgastronomie ist.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Restaurantkette - Vapiano erwägt auch Standortschließungen

0 Kommentare zu "Restaurantkette: Vapiano erwägt auch Standortschließungen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote