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Richter entscheidet Post-Chef Zumwinkel muss in den USA aussagen

Post-Vorstandschef Klaus Zumwinkel und der Topmanager von DHL Worldwide Express BV, Uwe Dörken, müssen im Streit um die Eigentumsstruktur der amerikanischen Transport-Fluggesellschaft DHL-Airways (DHLA)aussagen.

dpa WASHINGTON. Das hat nach amerikanischen Medienberichten jetzt ein US-Bundesrichter entschieden. Er gab damit einem Ersuchen von FedEX Corp. und United Parcel Service Inc. statt, die den DHL-Besitz in den USA gerichtlich angefochten haben.

FedEX und UPS argumentieren, dass Aussagen beider Vorstandschefs nötig seien um zu entscheiden, ob DHL-Airways gegen US-Bundesgesetze verstößt, die den Besitz oder die Kontrolle von US-Airlines durch ausländische Firmen begrenzen. Beide Kläger machen geltend, dass DLH Airways durch die Deutsche Post kontrolliert wird, und zwar durch den Besitz von DLH International, die ein größerer Anteilseigner von DLHA ist. DHL Worldwide Express wiederum ist die Dachorganisation für das globale DHL-Transportnetz.

Der US-Kongress hatte das US-Verkehrsministerium mit einer Untersuchung der Vorwürfe beauftragt. Den Medienberichten zufolge hatten Zumwinkel und Dörken bereits im vergangenen Monat eine gerichtliche Vorladung erhalten und diese dann angefochten. Der zuständige US-Bundesrichter Ronnie Yoder sei nun zum Schluss gekommen, dass beide Vorstandschef aussagen müssten, weil ihre Unternehmen „substanzielle Eigentumsinteressen in der DHLA haben“.

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