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Rocket-Internet-Beteiligung Afrikanischer Onlinehändler Jumia plant offenbar den Börsengang

Die Rocket-Internet-Beteiligung bereitet sich einem Insiderbericht zufolge offenbar auf einen Börsengang im ersten Quartal 2019 vor.
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Afrikanischer Onlinehändler Jumia strebt offenbar an die Börse Quelle: dpa
Rocket Internet

Eines der Investments der Berliner Startup-Schmiede könnte bald den Sprung an die Börse wagen.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Berlin Eine weitere Beteiligung der Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet steht Insidern zufolge vor dem Gang an die Börse. Der afrikanische Onlinehändler Jumia bereite seinen Sprung aufs Parkett an der Wall Street für das erste Quartal vor, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei könne die Verluste schreibende Plattform, zu der auch eine Hotel- und Flugbuchungsseite sowie ein Essenslieferdienst gehören, mit rund einer Milliarde Dollar bewertet werden. Einem der Insider zufolge könnten Aktien im Wert von 250 Millionen Dollar verkauft werden. Eine endgültige Entscheidung stehe allerdings noch aus.

Konsortialbanken sind den Insidern zufolge Citi, Morgan Stanley und Berenberg. Rocket wie auch die Finanzinstitute wollten keine Stellung nehmen. Die Berliner haben bereits ihre Beteiligungen Delivery Hero, HelloFresh und Home24 an die Börse gebracht. Der Online-Möbelhändler Westwing bereitet seine Neuemission derzeit vor.

Jumia wurde 2012 gegründet und ist derzeit in 14 Ländern aktiv. Inzwischen kommt das Unternehmen auf 2,8 Millionen aktive Kunden. Im vergangenen Jahr hatte die Firma ihren bereinigten Betriebsverlust (Ebitda) auf rund 120 Millionen Euro ausgeweitet. Der Umsatz stieg um elf Prozent auf 94 Millionen Euro. Zu Ende Dezember hielt Rocket Internet 28 Prozent an dem Unternehmen mit rund 3800 Mitarbeitern. Weitere Investoren sind die Telekomgruppe MTN, Goldman Sachs, Axa sowie Orange.

  • rtr
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