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Royal Canin sponserte Bärenkämpfe Wütender Protest gegen Tierfutter-Produzenten

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Lieblose Entschuldigung
Royal Canin bittet um Entschuldigung für das Sposoring von Bärenkämpfen.

Die Stellungnahme von Royal Canin auf Facebook.

Zwar ist die Entschuldigung auf der Facebook-Seite prominent platziert und das Wort Entschuldigung rot unterlegt. Auf eine weitergehende Diskussion mit den empörten Lesern lässt sich das Unternehmen aber nicht ein. Zwar schreibt der Tierfutterhersteller, er übernehme „die volle Verantwortung“ für sein Handeln. Wie diese aber – abgesehen von einer Sensibilisierung der Niederlassungen für Sponsoringmaßnahmen – aussehen soll, bleibt schleierhaft. Auf die vielfache Forderung, das Leid der im Video sichtbaren Bären zu lindern, gibt es keine Antwort.

Entsprechend wenig positive Reaktionen auf die öffentlichkeitswirksame Entschuldigung fährt das Unternehmen ein. Die meisten Antworten sind ablehnend, manch ein Twitterer dreht den Gedankengang sogar noch weiter. Immerhin ist es ja schon ein Widerspruch, einerseits die Bedeutung des Tierschutzes zu betonen und auf der anderen Seite ein Produkt herzustellen, für das andere Tiere ihr Leben lassen müssen.

Das unpassende Sponsoring hat die Tierschutzorganisation Vier Pfoten aufgedeckt. Sie ruft in einem Protestbrief den Tierfutterhersteller dazu auf, die Verantwortung für die Zukunft der gequälten Tiere zu übernehmen. Nach Schätzungen der Organisation gibt es in der Ukraine 15 bis 20 „Kampfbären“.

In der Mitteilung wird ein Video vom umstrittenen Bärenkampf gezeigt, das im April 2013 aufgezeichnet wurde. Die Bilder stammen von einer „Hundeveranstaltung in Dubovy Gay“, die in einem Waldstück in der Nähe von Winnyzja, in der Ukraine, stattfand. Zu sehen sind mehrere Hunde, die auf einen angeketteten Braunbären losgelassen werden. Die Hunde sollen den Bären Verletzungen zufügen – bewertet wird das makabre Spektakel von einem Punktrichter, der die Leistung der aggressiven Hunde benotet.

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51 Kommentare zu "Royal Canin sponserte Bärenkämpfe: Wütender Protest gegen Tierfutter-Produzenten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie krank muss ein Mensch sein , das ihm soetwas Abartiges und Widerliches gefällt ??? Wie krank muß ein Tiermittelhersteller sein , soetwas noch zu unterstützen ??? Mir fehlen die Worte und ich bereue es zutiefst , das ich für meinen Kater Royal Canin jemals gekauft habe ! Ich werde kein Produkt mehr von diesem Tierfutterhersteller kaufen !!!

  • AB SOFORT KAUFE ICH KEIN ROYAL CANIN MEHR !!!!!!

  • Mein Hund bekommt sicherlich kein Royal Canin mehr... Allerdings hat er das auch noch nie bekommen.

  • Inzwischen gibt es Neuigkeiten. Royal Canin wird gemeinsam mit "vier Pfoten" ein Projekt zur Rettung von 15 Kampfbären in der Ukraine starten. Diese Nachricht ist vom 1.8. und findet sich auf der Webpage des Unternehmens, die auch im Artikel verlinkt ist.
    Da hat der Aufruhr unter den Kunden wohl offensichtlich zu Reaktionen geführt. Hoffen wir, das es kein Lippenbekenntnis bleibt, und die Bären noch eine lange, gute Lebenszeit haben.
    Was man allerdings mit Menschen machen sollte, die Freude daran haben, aggressiv gemachte Hunde auf angekettete Bären zu hetzen, oder auch generell es toll finden, ihren eigenen Hund aggressiv aufzustacheln, um das eigene Ego zu polieren - diese Frage bleibt offen.
    Liebe Leute von Royal Canin: ich werde gerne wieder euer Futter kaufen, wenn ich sehe, das das Prjekt in der Ukraine auch wirklich startet und nicht nur den Zorn der Massen beruhigen soll.

  • Es ist immer die alte Wahrheit

    Geld verdirbt den Charakter

  • Es gibt durchaus gute Alternativen...z.B. Pet Balance Medica etc. ;)

  • Ganz toll liebes Handelsblatt!
    Zum einen springt ihr mir einem reinen Abschreib-Artikel auf den Zug auf und gleichzeitig werden 2 Anzeigen (mit Empfehlung vom Tierarzt geschaltet) - Wie arm ist das denn?!

  • Ich bin hier etwas vorsichtiger, da es seit längerem Gang und Gäbe ist, Personen, Konzerngebilde bis hin zu Staaten auf derartige Weise zu diffarmieren und letztlich zu demontieren, sobald sie nicht nach der Pfeife eines Anderen/Oberen getanzt haben. Sicher liegen harte Fakten vor, das liegen sie aber immer... Und wir leben außerdem in einer Zeit der zunehmenden Wut, des Frustes und der Ohnmacht, alte Feindbilder existieren nicht mehr. Hier sucht sich die Psyche schnell und gern Substitute, mehr, als je zuvor. Anyway, mir fehlen weitere Informationen für eine weitere geschweige denn abschließende Bewertung.

  • Ich hoffe das niemand mehr irgendein Produkt von dieser Verbrecher Firma einkauft, Geschäfte wie Fressnapf sollten sämtliche Produkte boikotieren, die Firma hat eine Millionen Strafe verdienst. ROYAL CANIN EINE VERBRECHER UND MÖRDER FIRMA

  • Diese Bestien soll man auch an einer Leine von einem Radius ca 1,5 mir am Baum binden und dann den noch Überlebenden Bären zum fressen überlassen, wo bleibt der Respekt vor der Tierwelt ?

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