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Rückgang in Großbritannien Deutsche Winzer steigern Exporte

Deutsche Weine sind im Ausland immer stärker gefragt. Zwischen April 2002 und März 2003 stiegen die Weinausfuhren in über 120 Länder um 5,6 % auf mehr als 377 Mill. €, berichtete das Deutsche Weininstitut (DWI) am Dienstagabend in Oppenheim (Kreis Mainz-Bingen).

HB/dpa OPPENHEIM. Einem Boom der Exporte in die USA mit einem Anstieg des Verkaufswerts um 36 % stünde jedoch in Großbritannien ein Rückgang um zehn Prozent gegenüber. Dort sei vor allem die Nachfrage nach süßen Weißweinen im unteren Preissegment weiter gesunken. Der ehemalige Exportschlager „Liebfraumilch“ sei nur noch bei der älteren Bevölkerungsschicht gefragt, die selten Wein trinke. Großbritannien bleibe dennoch der wichtigste Auslandsmarkt, in den mehr als 36 % der deutschen Weinexporte gingen. Werbeaktivitäten sollen verstärkt trockenen Riesling-Weinen gelten.

In Skandinavien ist deutscher Wein nach DWI-Angaben traditionell gut vertreten, hat aber mit dem Boom des Rotweins zu kämpfen. In Japan, dem wichtigsten ostasiatischen Markt, sei die Konsumflaute auch auf den Weinmarkt durchgeschlagen. Erfreulich seien dort aber, wie auch in Belgien und den Niederlanden, die Verkäufe trockener Classic-Weine.

Die Werbeaktivitäten für deutschen Wein im Ausland sollen sich unverändert auf die acht wichtigsten Abnehmerländer konzentrieren: Großbritannien, USA, Niederlande, Japan, Belgien, Kanada, Dänemark und Schweden. In diesen Kreis könnten in absehbarer Zeit Russland und Polen aufrücken. Kaum Chancen ergäben sich in China, das zunehmend eine eigene Weinproduktion entwickle.

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