Ryanair-Angebot O'Leary will Griechen gratis fliegen lassen

Michael O'Leary entdeckt sein Herz für die Griechen. Der schillernde Ryanair-Chef will Inlandsflüge in Hellas zwei Wochen lang kostenlos machen. Allerdings hat das Angebot des Billigfliegers einen Haken.
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Das Geheimnis von Ryanair

Ryanair-Chef Michael O’Leary will den Griechen in der schweren Krise zur Seite springen. Er bietet der Regierung in Athen an, die Strecken von der Hauptstadt nach Kreta, Rhodos und Thessaloniki zwei Wochen lang kostenlos zu fliegen. Das Angebot soll ab dem 13. Juli gelten.

Allerdings macht O’Leary zur Bedingung, dass die Behörden dem Billigflieger alle Gebühren erlassen. „Ryanair fordert unsere Partner auf, gemeinsam mit uns durch diese Geste guten Willens den Druck auf das griechische Volk zu erleichtern“, erklärte das Unternehmen.

Schon seit einiger Zeit versucht O’Leary, sein Rambo-Image in der Luftfahrt loszuwerden, das er sich mit knallharten Sprüchen gegen Kunden und Konkurrenten erworben hatte. Die griechische Krise nannte er am Mittwoch „eine Tragödie“.

In der vergangenen Woche hatte Ryanair erklärt, dass Griechen ihre Flüge auch in bar bezahlen können, da sonstige Zahlungsmöglichkeiten durch die Kapitalkontrollen fast unmöglich sind. Eigentlich akzeptiert der Billigflieger nur bargeldloses Bezahlen.

Ryanair hat vier Flugzeuge in Athen stationiert und fliegt von dort aus zwölf Ziele an, darunter London, Mailand und Brüssel. Laut der Website erwartet das Unternehmen, dass in diesem Jahr 2,2 Millionen Passagiere die Verbindungen nutzen.

„Die Deutschen werden nackt über Scherben robben“
„Die Vorstandsetage der Lufthansa ist der einzige Ort in Europa, an dem man glaubt, dass Eurowings ein Billigflieger ist.”
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Über die aus seiner Sicht zu hohen Kosten der Lufthansa-Tochter Eurowings. (2017)

„Ich fände es gut, ein paar unserer attraktiven Stewardessen in mein Büro zu holen und auf den Job aktiv vorzubereiten.“
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2010 sorgte O'Leary mit der Aussage, Co-Piloten abzuschaffen und diese durch Stewardessen zu ersetzen, für Furore. Dann setzte er noch diesen sexistischen Spruch oben drauf.

„Am liebsten sind uns Passagiere, die nur mit Handgepäck reisen. Dazu wollen wir unsere Kunden erziehen.“
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Über Kritik an den Gepäck-Gebühren (2009).

„Nicht wenn sie sich gut festhalten.“
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Zum Thema Stehplätze und ob Passagiere, die nicht angeschnallt sind, gefährdet sind (2010).

„Wir wollen die Passagiere dazu ermuntern, vorher oder hinterher am Flughafen auf die Toilette zu gehen. Das verhindert an Bord lange Schlangen vor den WC-Türen und das ständige Aufstehen und Hinsetzen in der Kabine.“
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Über die Idee, für die Toiletten-Nutzung an Bord Geld zu verlangen (2009).

„Welcher Vorschlag von mir war je absurd?“
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(2010)

„Ihr Journalisten seid immer so negativ.“
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(2008)

  • Bloomberg
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