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Saisongemüse Spargel auf hohem Preisniveau

2014 hat der sonnige Frühling die längste Spargelsaison der Geschichte gebracht. Die Preise sackten ab, aber konstant hohe Mengen ließen die Bauern jubeln. Dieses Jahr müssen die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.
15.05.2015 - 16:27 Uhr Kommentieren
Spargel ist Deutschlands bedeutendstes Gemüse. Und für Landwirte ein langfristiges Geschäft. Quelle: dpa
„Weißes Gold“

Spargel ist Deutschlands bedeutendstes Gemüse. Und für Landwirte ein langfristiges Geschäft.

(Foto: dpa)

Hannover Beim Spargel ist die Welt für die Bauern noch in Ordnung. Während sich die Kollegen bei Milch und Rüben mit der Quote herumplagen, die Preise vieler Produkte an den Weltmärkten Achterbahn fahren, die Massentierhaltung Kritik heraufbeschwört und sich viele Landwirte um Russlands Importstopp für EU-Agrarprodukte sorgen, sind die Spargelbauern fein raus. Die Ernte des Edelgemüses stieg hierzulande 2014 im Vorjahresvergleich um satte 11 Prozent, wie das Statistische Bundesamt errechnete. Die Anbaufläche legte um 5 Prozent zu. Auch dieses Jahr gibt es wieder viele positive Vorzeichen – trotz kühlen Wetters.

Aus Verbrauchersicht ist das Spargelvergnügen dieses Jahr bisher eher teuer. „Wir haben derzeit durchaus noch ein hohes Preisniveau“, sagt Michael Koch von der Bonner Agrarmarkt Informations-Gesellschaft Ami. Eine aussagekräftige Bilanz sei zwar erst sinnvoll zum Ende der Saison, ein Trend deute sich aber schon an. So habe ein Kilo weißer Spargel in der zurückliegenden Woche im Schnitt bundesweit 6,74 Euro gekostet.

Gegenüber der Vorwoche waren das 70 Cent weniger, jedoch im direkten Vergleich mit derselben Woche des Vorjahres rund 23 Prozent Aufschlag. „Wir hängen aber diese Saison witterungsbedingt etwa zwei Wochen zurück“, gibt Marktexperte Koch zu bedenken. Berücksichtigt man diese Verschiebung im Vergleich mit 2014, ergibt sich nur noch ein Preisaufschlag von wenigen Cent oder umgerechnet vier Prozent. Dennoch liegen diese Preise im Zehnjahresvergleich am obersten Ende.

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