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Sanierung Karstadt setzt auf Partner und breiteres Warenangebot

Karstadt-Chef Stephan Fanderl erklärt seine Sanierungspläne in einem Brief an die Mitarbeiter - und kündigt Suche nach Partnern für die Verbreiterung des Sortiments zu suchen.
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Eine Karstadt-Filiale in Dortmund Quelle: dpa

Eine Karstadt-Filiale in Dortmund

(Foto: dpa)

Frankfurt Karstadt-Chef Stephan Fanderl will den angeschlagenen Warenhauskonzern mit Hilfe von Partnern und einem breiteren Angebot auf Kurs bringen. "Sich aus immer mehr Warengruppen zurückzuziehen, ist keine Warenhaus-Antwort", erklärte Fanderl in einer Mitteilung an die Mitarbeiter, die der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag vorlag. Das Sortiment werde breiter werden. "Das heißt aber nicht, dass wir alles selbst machen, sondern dass wir uns leistungsfähige Partner suchen." Diese Partner müssten führend in ihrem Bereich sein. Das Lebensmittelgeschäft und die Gastronomie "müssen wir auf Rendite trimmen". Zudem seien dort neue Konzepte notwendig, die die Kunden in die Filialen lockten. Über die Mitteilung hatte zuvor auch die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet.

Eine stärkere Rolle soll künftig das Management der einzelnen Häuser spielen. "Wir setzen ganz klar auf unsere Stärken im jeweiligen Haus. Dort sitzen die Erfahrung und das Wissen über unsere lokalen Kunden", erklärte Fanderl, der den Kaufhof -Konkurrenten seit einem halben Jahr führt. Kritiker hatten wiederholt moniert, die Karstadt-Zentrale gebe zu viel vor und lasse den Warenhäusern vor Ort zu wenig Entscheidungsspielraum.

Karstadt habe "in den letzten Jahren massiv Geld verloren", erklärte Fanderl. Doch der Warenhauskonzern habe in seiner 134-jährigen Geschichte zahlreiche Krisen überlebt. "Wir sind noch immer da. Der gesunde Kern von Karstadt ist verdammt stark." Es seien allerdings schmerzhafte Einschnitte nötig, erklärte der Karstadt-Chef. Am Dienstag hatte Karstadt angekündigt, weitere fünf Warenhäuser zu schließen.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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