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Schadensersatz für Air Berlin BER-Aufsichtsrat nimmt Mehdorn ins Visier

Nach Mehdorns angeblichem Millionenangebot an Air Berlin will der Aufsichtsrat des Flughafenbetreibers die Vorfälle untersuchen. Der Flughafenchef könnte gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen haben.
05.07.2013 - 13:58 Uhr 4 Kommentare
BER-Chef Mehdorn soll seinem ehemaligen Arbeitgeber Air Berlin Schadensersatz zugesagt haben. Quelle: dpa

BER-Chef Mehdorn soll seinem ehemaligen Arbeitgeber Air Berlin Schadensersatz zugesagt haben.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Dem Berliner Flughafenchef Hartmut Mehdorn droht Ärger mit dem Aufsichtsrat: Die Aufseher des Berliner Flughafenbetreibers FBB wollen ein angebliches Millionenangebot Mehdorns an seinen Ex-Arbeitgeber Air Berlin untersuchen, meldet die Bild-Zeitung. Anfang der Woche hatten verschieden Medien einen Brief abgedruckt, in dem Mehdorn Air Berlin unter anderem 10 Millionen Euro anbietet; im Gegenzug solle die Fluglinie eine Klage gegen den Berliner Flughafen fallen lassen.

Der Vorgang ist pikant: Wenige Wochen vor seinem Wechsel an die Spitze des Flughafens war Mehdorn als Geschäftsführer bei Air Berlin zurückgetreten. Unter seiner Führung hatte die Airline hart mit dem Flughafen um Schadensersatz gerungen. Der Vorwurf damals: Durch die verspätete Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens sei Air Berlin ein Schaden in „zweistelliger Millionenhöhe“ entstanden.

Um Interessenskonflikten vorzubeugen, sollen die Flughafenaufseher auch einen entsprechenden Paragrafen in Mehdorns Arbeitsvertrag erwirkt haben. In dem Arbeitspapier heißt es Bild zufolge, Mehdorn werde „Interessenkonflikte, insbesondere solche, die aus seinen früheren Tätigkeiten für die Deutsche Bahn und Air Berlin herrühren, vermeiden“. Hätte Mehdorn direkt mit Air Berlin verhandelt, hätte er damit gegen seinen Arbeitsvertrag verstoßen.

Mehdorn selbst streitet die Vorwürfe ab. „Ich hab nie verhandelt. Punkt. Das macht hier ein Team, was benannt ist“, sagte Mehdorn in einem Interview mit der rbb-„Abendschau“. „Wenn ich ein Verhandlungsergebnis, so wie es auf dem Tisch liegt, bestätige, sehe ich da kein Problem. Und das klären wir noch. - Da wird eine Maus zum Elefanten aufgeblasen und ich finde es einmal mehr unerhört“, sagte der Flughafen-Chef. Er habe nur einen Vorschlag weitergeleitet.

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    Die Flughafengesellschaft bestätigt diese Version: Mehdorn habe ein Verhandlungsteam zusammengestellt, das ohne dessen Einflussnahme einen Vorschlag erarbeitet habe, um diverse Rechtsstreitigkeiten mit Air Berlin zu bereinigen. „Nach mehreren Verhandlungsrunden ist dabei Anfang Mai ein außergerichtlicher Kompromissvorschlag entstanden“, heißt es. Mehdorn habe diesen Vorschlag noch einmal schriftlich bestätigt und parallel den Aufsichtsratsvorsitzenden Matthias Platzeck über dieses Vorgehen informiert.

    Schon bei seiner Vorstellung als neuer Flughafenchef hatte Mehdorn im März betont, die von ihm selbst eingereichte Klage werde nicht über seinen Schreibtisch gehen.

    • rick
    • dpa
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    4 Kommentare zu "Schadensersatz für Air Berlin: BER-Aufsichtsrat nimmt Mehdorn ins Visier "

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    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte verwenden Sie keine Zitate ohne Quellenangabe.

    • noch ein 'link'.
      Die vielbeschäftigten Verkehrsingenieure
      (Neu Flensburger Punktekonto, Karbidlampen der gesunden Menschenverstand, Fahrradhelm ...)
      des Neu-Verkehrsministerium.
      Planung & Organisation wie an einem Flughafen?

      www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/
      Aiwanger-wirft-Ramsauer-Totalversagen-vor---FREIE-WAeHLER--Verkehrsetat-in-Milliardenhoehe-nicht-ausgeschoepft-489511

      http://tinyurl.com/qhkl55z

    • was für eine stalinistische Schmiergenkomödie auf der Volksbühne!

      „Interessenkonflikte, insbesondere solche, die aus seinen früheren Tätigkeiten für die Deutsche Bahn und Air Berlin herrühren, vermeiden“.

      „Ich hab nie verhandelt. Punkt.
      Das macht hier ein Team, was benannt ist“
      - von mir! -

      "Die Flughafengesellschaft bestätigt diese Version: Mehdorn habe ein Verhandlungsteam zusammengestellt, das ohne dessen Einflussnahme einen Vorschlag erarbeitet habe ..."

      "... Wechsel an die Spitze des Flughafens war Mehdorn als Geschäftsführer bei Air Berlin zurückgetreten ..."
      ein Mehdorn ist am 07. Januar 2013 dem Tag der erneuten Verschiebung des Eröffnungstermin BER
      mit sofortiger Wirkung Freigestellt worden bei AirBelin.
      So für die oberste Hierarchie im Flugplatzbau und
      Inkognito der Chef für des Bürgers Fortkommen?
      Bahn und Flug mal so richtig stalinistisch durchorganisiert – damit das im West jetzt auch klappt.

      Haben Die sich für das Gesundheitsministerium auch gedacht
      darum erst BGM Rösler und danach BGM Bahr FDP in ihrer Junior-Partei Einfachheit und Formbarkeit das Neue anvertraut! (Fakten schaffen?)

      - das Verkehrsministerium des Hr. Ramsauer CSU
      (Flensburg, Karbidlampen, Fahrradhelm ...)
      ...
      - Innenministerium des Hr. Friedrich CSU ist auch gerade in den Schlagzeilen (ließt E-Mails mit, heißt es ... und VfS Umstrukturierung ist abgeschlossen?)
      ...
      Nur 2 "Manometer" - die Junior-Partei FDP und die CSU Mannen.


      (derartiges suggerierender "Lebenslauf" grenzt an Betrug)

    • Toll! Ein Aufsichtsrat, der an Inkompetenz nicht zu überbieten war bzw.ist (Wowereit, Platzeck] macht jetzt dem, der die Karre aus dem Dreck zieht, Schwierigkeiten!

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