Schiffbau Kehrt die Aida zurück nach Deutschland?

Für Mitsubishi lohnt sich der Bau von Kreuzfahrtschiffen offenbar nicht. Die Japaner werden das Geschäft wohl aufgeben. Eine deutsche Firma könnte lachender Dritter sein und die Aufträge für die Aida-Schiffe erben.
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Die Aida „Diva“: Rein rechnerisch verschenkt Mitsubishi eines von zwei bestellten Schiffe. Quelle: dpa

Die Aida „Diva“: Rein rechnerisch verschenkt Mitsubishi eines von zwei bestellten Schiffe.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Meyer-Werft in Papenburg darf sich Hoffnungen auf die Rückkehr ihres Großkunden Aida machen. Der Rostocker Kreuzfahrt-Anbieter hatte sich 2011 von den Emsländern verabschiedet, um seine Ozeanriesen bei Mitsubishi Heavy Industries in Nagasaki bauen zu lassen. Die Japaner hatten den Kostenvoranschlag der Meyer-Werft angeblich um 100 bis 120 Millionen Euro unterboten. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe).

Dem neuen Bündnis mit Mitsubishi aber droht das Aus. Nach der für März 2016 geplanten Auslieferung der „Aida Mia“ wollen die Japaner angeblich ihren Kreuzfahrtschiffbau einstellen, heißt es bei Reedereien. Weil das erste Schiff, die „Aida Prima“, nicht pünktlich fertig wird, musste die Werft einen außerordentlichen Verlust von 425 Millionen Euro buchen. Rechnerisch verschenkt sie damit eines der zwei bestellten Schiffe an Aida


Mitsubishi erklärte auf Anfrage, man diskutiere derzeit über die eigene Zukunft im Kreuzfahrtgeschäft. Eine endgültige Entscheidung stehe noch aus. Bei der Meyer-Werft, die einst gemeinsam mit Aida das erfolgreiche „Clubschiff“-Konzept entwickelt hatte, gab man sich offen für eine erneute Partnerschaft. „Wir stehen mit Aida regelmäßig in Kontakt“, sagte ein Firmensprecher.

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1 Kommentar zu "Schiffbau: Kehrt die Aida zurück nach Deutschland?"

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  • eine der bittersten lehren der letzten 25 jahre ist
    go east(aber auch go West/usa) ist nicht gleich zusetzen mit "made in germany" die die das lernen mussten sind pleite oder reuemütig zurückgekehrt oder wegen korruption unter verdacht
    doch in germany ist nun die basis für made in germany nachhaltig zerstört es fehlt qualifiziertes handwerklich geschicktes personal und solche die aus dieser masse hervorgegangen sind und nun als ing. davon profitieren.

    zwischenzeitlich wird ehrliche arbeit so schlecht entlohnt, bietet so wenig sicherheit das es nicht lohnt sich weiter zu quallifizieren oder gar daraus die qualifizierung zu finanzieren.

    Im übrigen gibt es eine äusserung zum drohenden streik der lokkutscher und tiefflieger
    setzt doch mal in die textpassagen des managers der da sein gehalt rechtfertigt
    entsprechend lokführer und pilot ein

    was für ein geschrei




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