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Schifffahrt Somalische Piraten schlagen immer öfter zu

Die Lage am Horn von Afrika wird für die Schifffahrt immer brenzliger. Die Zahl der Piratenangriffe steigt an - und hat nun ein neues Rekordhoch erreicht. Die Reeder suchen nach Auswegen.
18.10.2011 - 13:24 Uhr 6 Kommentare
Ein bewaffneter somalischer Pirat schaut auf hohe See. Quelle: AFP

Ein bewaffneter somalischer Pirat schaut auf hohe See.

(Foto: AFP)

Die Piraterie auf See hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 352 Überfällen weltweit ein neues Rekordhoch erreicht. Wie das International Maritime Bureau (IMB) der Internationalen Handelskammer mitteilte, sind das 22 Prozent mehr als im Vorjahr.

Somalische Piraten haben ihr Gebiet auf das Rote Meer ausgedehnt und bereits 199 Angriffe verübt. Das ist ein Anstieg von 58 Prozent. Ein neuer Brennpunkt sind die Gewässer vor der Küste des westafrikanischen Benin. Dort wurden 2011 bereits 19 Übergriffe verzeichnet, davon acht Entführungen von Tankern. Im Vorjahr gab es keine vergleichbaren Vorfälle.

Erst kürzlich war ein Tanker, der von der Hamburger Schiffsmanagementgesellschaft Columbia betreut wird, mit 20 Mann Besatzung an Bord vor der Küste Nigerias gekapert worden. Die „Cape Bird” ist inzwischen wieder freigelassen worden, aber speziell in der jüngsten Zeit nimmt die Zahl der Piratenüberfälle vor der afrikanischen Atlantikküste zu. Allerdings ist die Lage dort nicht so schlimm wie vor der Küste Somalias.

Dort war kürzlich der italienische Frachter „Montecristo“ gekapert worden. Das Schiff war vor der Küste Somalias allerdings von britischen und US-amerikanischen Marineeinheiten aus Piratenhand befreit worden.   Der mit Eisenschrott beladene Frachter war von bewaffneten Piraten gekapert worden - nach Angaben der Reederei etwa 620 Seemeilen (rund 1150 Kilometer) von der somalischen Küste entfernt. Aktuell befinden sich noch zwei weitere italienische Schiffe in Gewalt somalischer Piraten: Die „Savina Caylyn“ und die „Rosalia D'Amato“ waren jeweils am 8. Februar und 21. April gekapert worden.

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    6 Kommentare zu "Schifffahrt: Somalische Piraten schlagen immer öfter zu"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Was haben unsere islamistischen, christenverachtende Politiker angeordnet? Islamistische Piraten müssen um jeden Preis geschützt und unterstützt werden. Deshalb haben wir einige Piraten nach Hamburg geholt, damit sie hier Asyl beantragen können und uns Christen auch noch ausnehmen können. Unsere Marine hat den Auftrag: Augen schließen und nur noch Urlaub machen!

    • Nein mein Bruder; die Illuminaten und Bilderbergen wollen das so :-D

      Hat letztens Dan Brown mal gesagt :-D

    • Die großen Fischfangflotten plündern die Küstengewässer vor Somalia. Die warlords plündern die Rohstoffe und verschachern sie an die großen Konzerne und werden immer reicher (Bsp: Maserati !!!! in Puntland) Die Fischer können dagegen den Broterwerb für sich und ihre Familien nicht sichern. Sie sehen jedoch die großen Pötte vorbeischippern und denken sich, dann holen wir uns eben was wir brauchen. Und wenn´s ein bißchen mehr ist, es trifft ja keinen Armen. Außerdem sollten sich ein paar Interpolspezialisten auf die Socken machen und ermitteln wie viele der letzten Entführungen in Absprache mit den notleidenden Reedern erfolgt sind und sich die Versicherungssumme einvernehmlich geteilt wurde (sagte ein gefasster Pirat auf einer spanischen Fregatte)

    • Grundsätzlich richtig, jedoch müsste hierfür Somalia an sich befriedet werden aber daran haben unsere "heilsbringenden von Frieden und Gerechtigkeit und Glück für alle schwafelnden" Politiker kein Interesse, denn hier gibt es ja nichts zu holen.

    • Da hilft nur entschiedenes Militärisches durchgreifen. Solange die in Augen "unserer Gutmenschen und Weltverbesserer" armen somalischen "Fischer" sich vor dt. Booten und der damit verbundenen Einladung zur Hartz IV Pension halb tot lachen so lange wird sich die Situation noch weiter verschlechtern.
      Eine ähnliche Situation gab es vor vielen Jahren in Südost Asien. Dort wurde jedoch nicht so lange gefackelt und das Problem hat sich in relativ kurzer Zeit weitestgehend erledigt.
      Es handelt sich eben nicht um "arme Fischer" sondern um schwerst kriminelle welche im Auftrag Rauben,Plündern und offensichtlich Morden.

    • und das, obwohl wir Unsummen an Geld für unsere Mariene verpulfern.

      Wozu haben wir denn die Marine, was machen die eigentlich, außer eben die schweineteuren U-Boote an Israel zu verschenken.

      Wenn die Marine nicht einmal unsere Handelschiffe vor Piraten schützen kann, dann schaffen wir sie besser ab. Private sicherheitsdienste sind billiger und besser.

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