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Schlecker Insolvenz reißt auch Firmen der Kinder mit

Von der Schlecker-Pleite sind auch die Unternehmen der Kinder des Firmengründers betroffen. Ihre Logistik- und Bauunternehmen sind zu abhängig von der Drogeriekette.
12.06.2012 - 18:59 Uhr 4 Kommentare
Auch die Unternehmen von Lars und Meike Schlecker sind von der Insolvenz betroffen. Quelle: dpa

Auch die Unternehmen von Lars und Meike Schlecker sind von der Insolvenz betroffen.

(Foto: dpa)

Stuttgart/Ehingen Die Pleite der Drogeriemarktkette Schlecker reißt jetzt auch die Unternehmen von Lars und Meike Schlecker, den Kindern von Firmengründer Anton, mit sich. Für die LDG Logistik- und Dienstleistungsgesellschaft mbH sowie die BDG Bau- und Dienstleistungsgesellschaft mbH hat am Dienstag das Amtsgericht Ulm das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Das geht aus zwei Beschlüssen hervor, die der Nachrichtenagentur dapd vorliegen.

Die „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwochausgabe) berichten unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen, die Unternehmen seien zwar nicht zahlungsunfähig. Allerdings drohe die Zahlungsunfähigkeit, weil die Gesellschaften mit Schlecker und den Tochtergesellschaften bisher nur einen einzigen großen Kunden hatten. „Der Fortbestand der Gesellschaft hängt entscheidend von der erfolgreichen Umsetzung des Restrukturierungsprogramms dieses Hauptkunden ab“, warnten Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young bereits 2010.

Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" haben die beiden über das Logistikunternehmen LDG zudem ein Darlehen von insgesamt rund 70 Millionen Euro an die Drogeriekette vergeben. Da das Darlehen dem Vernehmen nach nicht an besondere Sicherheiten gebunden sei, könnten sie nur einen Bruchteil der Summe im Gläubigerverfahren zurückerhalten.

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    4 Kommentare zu "Schlecker: Insolvenz reißt auch Firmen der Kinder mit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Aus dem Bundesanzeiger, geht leider nicht hervor, wohin die vielen Millionen "auf welchem Weg - tatsächlich" gewandert sind...
      .
      Oder hat hier jemand Insiderwissen? Das wäre natürlich höchst interessant für den geneigten Leser und Kommentator.
      .
      Zu den "Auslagerungen" für unfähige Kinder im südd. Raum um ULm muss wohl nichts weiter angemerkt werden. Warum die Stuerfahndung hier untätig bleibt, lässt sich leider nur erahnen... Überhaupt ist das Steueraufkommen im Raum Ichenhausen, Günzburg und Ulm verdächtig niedrig.

    • Die im Artikel genannten Fakten sind öffentlich zugänglich.
      Die Jahresabschlüsse der Firmen sind veröffentlicht und beim Bundesanzeiger kostenfrei abzurufen

    • Deshalb auch beim "Anton" der alte Leitspruch:
      "Metzger bleib' bei deinen Würsten..."
      .
      Die Kinder (angeblich gebildet) haben den Alten wohl nicht durchschaut - oder alles ein "abgekartetes Spiel" um sich auf Kosten des Steuerzahlers und der Banken in den Ruhestand zu verabschieden, bzw. Vermögenssicherung und Abschied von den Firmen die wie Blei am Bein hängen und Liquidität saugten?
      .
      Ich traue dieser schrecklich netten Metzgers-Familie keinen Fußbreit....

    • Wenn ein Freiberufler / Selbständiger (nat. Person) nur für ein Unternehmen tätig ist, dann nennt man das "Scheinselbständigkeit". Das scheint für eine jur. Person nicht zu gelten. Im Übrigen ist das Auslagern von Logistikfirmen an einen Nachwuchs, der sonst nix anrichten soll, gerade im süddeutschen Raum um Ulm recht verbreitet, wies heißt.

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