Schmiergeld-Affäre Airbus und seine schwarzen Kassen

Die Staatsanwaltschaft München könnte ihre Schmiergeldverfahren gegen Geldbußen einstellen. Aber die Wiener Staatsanwälte wollen weiter gegen Airbus ermitteln. Zahlungen in Höhe von 100 Millionen Euro sind ungeklärt.
Airbus droht ein neuer Prozess in Österreich. Quelle: dpa
Eurofighter über Innsbruck

Airbus droht ein neuer Prozess in Österreich.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, WienDie Staatsanwälte in München können sich über einen Mangel an internen Unterlagen aus dem Airbus-Konzern nicht beklagen. Bei Razzien in den vergangenen sechs Jahren haben die Ermittler umfangreiche Daten des Luftfahrtkonzerns beschlagnahmt. Mehrere Terabyte umfasse der Dokumentenschatz – es gebe nahezu eine komplette Übersicht über die Rüstungsgeschäfte von Airbus, wie mit dem Verfahren vertraute Personen dem Handelsblatt berichteten. Ihren Fokus legten die Staatsanwälte dabei auf einen Deal mit Österreich. Airbus hatte für 1,7 Milliarden Euro 15 Kampfflugzeuge an das Land verkauft – womöglich nicht mit sauberen Mitteln.

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