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Schuhhändler Deichmann profitiert von gutem Auslandsgeschäft

Der Umsatz von Europas größtem Schuheinzelhänder stieg leicht. Nun verkündet das Unternehmen die größte Übernahme der Firmengeschichte. .
14.03.2019 Update: 14.03.2019 - 14:16 Uhr Kommentieren
Weltweit will die Unternehmensgruppe 229 neue Geschäfte eröffnen, darunter in Dubai. Quelle: dpa
Deichmann-Filiale in Erfurt

Weltweit will die Unternehmensgruppe 229 neue Geschäfte eröffnen, darunter in Dubai.

(Foto: dpa)

Essen Europas größter Schuhhändler Deichmann hat dank eines guten Auslandsgeschäfts und der Eröffnung neuer Filialen seinen Umsatz im vergangenen Jahr leicht gesteigert. Weltweit verkaufte die Deichmann-Gruppe 178 Millionen Paar Schuhe, etwa 1,4 Millionen mehr als im Vorjahr.

Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro, wie Deichmann am Donnerstag mitteilte. Flächenbereinigt blieb der Umsatz mit einem Plus von 0,1 Prozent stabil. Deichmann erwirtschaftet 60 Prozent der Erlöse im Ausland. In den USA tätigte Deichmann vor kurzem mit dem Erwerb der Gruppe KicksUSA den größten Zukauf der Firmengeschichte.

In Deutschland lagen Absatz und Umsatz den Angaben zufolge etwa auf Vorjahresniveau. Auf dem heimischen Markt verkaufte Deichmann 73,4 Millionen Paar Schuhe und setzte 2,3 Milliarden Euro um. Damit schnitt der Essener Schuhhändler besser ab als die Branche, deren Umsatz nach Angaben des Branchenverbands BDSE 2018 um drei Prozent auf 11,5 Milliarden Euro zurückgegangen war.

Zum Gewinn macht das Familienunternehmen traditionell keine konkreten Angaben. Firmenchef Heinrich Deichmann nannte ihn „weiterhin zufriedenstellend“. Das Unternehmen könne das weitere Wachstum ohne externe Geldgeber realisieren. Von den geplanten Investitionen in Höhe von 285 Millionen Euro sollen 102 Millionen Euro in Deutschland ausgegeben werden. Weltweit will die Unternehmensgruppe 229 neue Geschäfte eröffnen, darunter in Dubai. Ende vergangenen Jahres betrieb sie 4053 Filialen sowie 40 Onlineshops und beschäftigte fast 40 700 Mitarbeiter.

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    Deichmann hatte bereits im Jahr 2000 damit begonnen, seine Ware auch über das Internet anzubieten. „Die Vernetzung zwischen dem stationären und dem Onlinehandel ist für uns entscheidend“, sagte Heinrich Deichmann. Noch in der ersten Jahreshälfte werde man in China eine Auswahl aus dem eigenen Sortiment über eine Online-Plattform anbieten.

    • dpa
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