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Schwache Nachfrage Otto erwartet schwieriges Jahr

Im Handelsblatt-Interview warnt Alexander Otto vor den Folgen der Euro-Krise. Dennoch will sein Unternehmen investieren.
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Zum ersten Mal nach dem Tod von Werner Otto äußert sich ein Familienmitglied zum Verlust des Gründervaters, der wenige Tage vor Weihnachten im Alter von 102 Jahren starb. Im Interview spricht Sohn Alexander Otto über seinen Vater und das Geschäft im Einzelhandel – der 44jährige führt seit elf Jahren ECE, mit 140 Einkaufszentren in ganz Europa der mit Abstand der größte Anbieter.

Laut Otto fiel das Weihnachtsgeschäft in Deutschland überraschend positiv aus, „die Menschen gewöhnen sich an die negativen Schlagzeilen“. Ein Ende der Eurokrise sieht Otto aber noch nicht, die Krise sei von Spekulanten getrieben, Südeuropa stehe vor einem Konsumeinbruch, der sich auch auf Deutschland auswirkt. Hierzulande sieht er daher 2012 „kaum Wachstum“ vorher.

Trotz der düsteren Prognose investiert Otto in den Krisenländern wie Italien oder Spanien in neue Einkaufszentren, es „bieten sich echte Marktchancen“. Man investiere nur in Topqualität und mit „höchster kaufmännischer Vorsicht“. Zukäufe in Griechenland schließt Otto aber aus, das Risiko eines Euro-Austrittes könne man nicht tragen.

In Deutschland sieht der Hamburger nur noch wenig Nachfrage nach neuen Shopping Centern. Kaufhof und Karstadt sagt er eine düstere Zukunft vorher: „Es ist eine weitere Konsolidierung bei kleineren Kaufhäusern zu befürchten“. Chancen hätten nur Objekte mit „großer Fläche und einem starken Sortiment“.

  • tja
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