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Schwarz-Gruppe Lidl vor Expansion, Kaufland muss sparen

Die Discounter-Kette Lidl steht vor einer Expansion: Der Aldi-Konkurrent soll ab 2018 auch in den USA an den Markt gehen. Die Supermarktkette Kaufland hingegen muss sparen und wird umgebaut.
18.06.2015 - 15:16 Uhr Kommentieren
Die Discounter-Kette will nun auch die USA erobern. Quelle: dpa
Lidl

Die Discounter-Kette will nun auch die USA erobern.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Neckarsulmer Einzelhandelskonzern Schwarz-Gruppe will seine Discounter-Kette Lidl ausbauen. Dazu soll der Aldi-Konkurrent auch in den USA an den Markt gehen, wie Unternehmenschef Klaus Gehrig in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview mit dem „Manager Magazin“ ankündigte. Bei der SB-Supermarktkette Kaufland hingegen will das Management den Rotstift ansetzen und den Real -Konkurrenten umbauen. "Wir richten Kaufland grundlegend neu aus", so Gehrig. Mit den Maßnahmen wolle die Schwarz-Gruppe ihren Umsatz von derzeit 79,3 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren auf 100 Milliarden Euro steigern.

Dem Bericht zufolge will die Gruppe Milliarden investieren, um die bestehenden Lidl-Filialen zu vergrößern und zu modernisieren. 2018 soll der Discounter dann in den USA an den Start gehen, zunächst mit einer mittleren zweistelligen Zahl an Filialen. „Wir wollen schrittweise in den amerikanischen Markt eintreten“, erklärte Lidl-Chef Sven Seidel.

Die SB-Warenhauskette Kaufland hingegen soll sich auf ihre bestehenden Märkte konzentrieren. Kaufland-Chef Frank Lehmann kündigte „eine massive Umstrukturierung in Deutschland“ an. Von den 640 hiesigen Filialen werde das Unternehmen 20 bis 30 stärker unter die Lupe nehmen. Kaufland will Sortimente teilweise straffen und Kosten senken, um sich wieder stärker in Richtung eines Großflächendiscounters zu entwickeln.

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    Diese Händler machen Deutschland satt
    Platz 10: Globus
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    Die Supermarktkette aus dem Saarland entwickelte bereits 1966 ein Konzept, das einem modernen Supermarkt ähnelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 18.500 Mitarbeiter in 46 SB-Warenhäusern. Im Jahr 2015 erreichte die Globus-Gruppe einen Umsatz von 4,82 Milliarden Euro.

    Quelle: TradeDimensions

    (Foto: Imago)
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    Die Drogeriekette kann den Umsatz mit Lebensmitteln im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Waren es 2014 noch 5,41 Milliarden Euro, machte Rossmann im vergangenen Jahr 5,75 Milliarden Euro Umsatz. Die Drogeriekette von Dirk Roßmann verkauft vor allem Bio-Lebensmittel und Wein.

    (Foto: dapd)
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    Der erste dm-Markt eröffnete 1973 in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit über 3.200 Marken präsent. Mit 7,03 Milliarden Euro Umsatz dürfte der Drogeriekonzern durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.

    (Foto: dpa)
    Platz 7: Tengelmann
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    2015 gehörte die Handelskette aus Mühlheim an der Ruhr noch zu den größten Lebensmittelhändlern der Republik mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Im März 2016 wurde allerdings die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka von Wirtschaftsminister Gabriel genehmigt.

    (Foto: ap)
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    Der Handelsriese mit Sitz in Frechen beliefert vor allem die Shops von Tankstellen und kleine Büdchen. Das Geschäft mit dem Spontan- und Spätkauf katapultiert Lekkerland unter die größten Händler mit einem Umsatz von 9,08 Milliarden Euro.

    Platz 5: Metro-Gruppe
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    Zum Dax-Konzern gehört mit Metro Cash&Carry nicht nur der führende Lebensmittel-Großhändler, sondern auch die real-Supermärkte. Damit nehmen die Düsseldorfer unter Deutschlands Lebensmittelhändlern eine führende Position ein. Dennoch büßte die Gruppe im Vergleich zu 2014 mehr als drei Milliarden Euro ein und brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz in Höhe von 26,13 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist der Verkauf der Warenhaussparte Galeria Kaufhof.

    (Foto: dpa)
    Platz 4: Aldi
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    Beim Lebensmittelabsatz landet der Discounter auch in diesem Jahr nicht auf dem Treppchen – überholt aber Metro und landet auf Platz vier. Der Umsatz stieg 2015 auf 27,8 Milliarden Euro. Aldi Nord und Aldi Süd legten gemeinsam um 1,5 Prozent zu.

    (Foto: dpa)
    • rtr
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