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Sektverkauf Trotz sinkender Sekt-Nachfrage erzielt Rotkäppchen-Mumm ein Umsatzplus

Obwohl der deutsche Sektmarkt 2018 schrumpfte, konnte die Kellerei Rotkäppchen-Mumm ihren Umsatz steigern. Die Erlöse erreichten die Milliardengrenze.
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Die Kellerei setzte 2018 1,085 Milliarden Euro um. Quelle: dpa
Rotkäppchen-Mumm

Die Kellerei setzte 2018 1,085 Milliarden Euro um.

(Foto: dpa)

Leipzig Die Kellerei Rotkäppchen-Mumm hat trotz nachlassender Sektlaune in Deutschland ihren Umsatz gesteigert. Erstmals stiegen die Erlöse 2018 über die Milliardengrenze, wie das Unternehmen am Dienstag in Leipzig mitteilte. Die Kellerei aus Freyburg (Sachsen-Anhalt) setzte demnach voriges Jahr 1,085 Milliarden Euro um, nach 945 Millionen Euro im Jahr davor. Angaben zum Gewinn macht die Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH traditionell nicht.

Der deutsche Sektmarkt sei 2018 um 3,7 Prozent geschrumpft, sagte Vorstandschef Christof Queisser. Der heiße Sommer habe wohl die Sektlaune gedämpft. Auch Rotkäppchen-Mumm verkaufte weniger Sekt und Schaumwein. Mit 184 Millionen abgesetzten Flaschen war die Zahl um 1,6 Prozent weniger als 2017. Zugleich sei es Rotkäppchen aber gelungen, Preiserhöhungen durchzusetzen, sodass der Sektumsatz mit rund 660 Millionen Euro praktisch stabil blieb (2017: 659,8 Mio).

Mehr als jede zweite verkaufte Sektflasche in Deutschland stammte 2018 aus dem Hause Rotkäppchen-Mumm. Der Marktanteil habe bei 53,9 Prozent gelegen (Vorjahr: 55,2 Prozent). Rotkäppchen-Mumm beruft sich dabei auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IRI für den Lebensmitteleinzelhandel.

Das Plus beim Gesamtumsatz kam zum einen durch die Übernahme des Bremer Handelshauses Eggers & Franke zustande. Der Zukauf steuerte knapp 90 Millionen Euro zum Erlös bei. Er ließ auch die Zahl der Mitarbeiter sprunghaft von 673 auf 870 steigen. Neben dem Hauptsitz in Freyburg hat Rotkäppchen-Mumm noch Standorte in Nordhausen, Breisach, Eltville, Valdobbiadene (Italien) und nun auch Bremen.

Auch die beiden anderen Standbeine des Unternehmens – Wein und Spirituosen – trugen mit kräftigen Zuwächsen zum Umsatzplus bei.

  • dpa
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