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Selbstbedienungskassen Schnelligkeit schlägt Technologie-Skepsis

Die Deutschen sind fortschrittsfeindlich? Nicht an der Supermarktkasse: Selbst ist der Mensch, lautet das Motto – SB-Terminals sind auf dem Weg, die Märkte zu verändern, zeigt eine Studie.
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Die Terminals sind noch nicht alltäglich, eine Studie attestiert jedoch Potenzial. Quelle: dpa
SB-Kasse im Supermarkt

Die Terminals sind noch nicht alltäglich, eine Studie attestiert jedoch Potenzial.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Deutschen können wahre Technologie-Skeptiker sein. Das zeigt sich vor allem dann, wenn Geld im Spiel ist. Umfragen zeigen, dass sowohl mobile Bezahlsystem als auch inzwischen etablierte Modelle wie das Online-Banking Kunden und Verbraucher nicht wirklich überzeugen können. Der Deutsche mag offenbar sein Servicepersonal – aber nicht überall.

Zum Beispiel an der Supermarktkasse. Auch wenn einem geflügelten Wort zufolge wohl keine Maschine je schneller abrechnen könnte, als eine Discounter-Kassiererin, so stehen die Deutschen Selbstbedienungsschaltern recht offen gegenüber. Dies ergab eine Konsumentenbefragung des Forschungs- und Bildungsinstituts für Handel, EHI.

Der Studie zufolge haben 52 Prozent der Bundesbürger schon einmal eine solche SB-Kasse gesehen. Wiederum 44 Prozent davon verweigern sich dem Selbstservice. Gemeint sind die Art von Terminals, die überwiegend bei großen Supermarktketten aber auch beim Möbelhaus Ikea zu finden sind und das selbstständige scannen, wiegen und bezahlen ermöglichen. 

Dies spart im Zweifel Personalkosten, wobei auch hier meist beratende Marktmitarbeiter parat stehen. Es soll vor allem aber die Wartesituation entzerren, da die SB-Kassen meist in größerer Zahl vorhanden und immer offen sind. Damit eignen sie sich besonders für kleine Einkäufe.

Für 92 Prozent der  Kunden, die sich an die SB-Kassen wagen, sind das gemäß Statistik die entscheidenden Vorteile. Und so nutzen der Studie zufolge auch 20 Prozent der Befragten die Kassen regelmäßig oder häufig. Hochgerechnet entspräche dies 14 Millionen Nutzern. Zum Vergleich: Systeme zum mobilen Bezahlen nutzten 2014 gerade 170.000 Menschen in Deutschland.

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