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Siegeszug der Geschenkgutscheine Aldi beugt sich dem Geschenketrend

Gutscheine werden als Geschenk immer beliebter. Selbst Deutschlands größter Discounter kann sich diesem Trend nicht länger entziehen und bietet künftig eigene Geschenkkarten an. Die Konkurrenz war allerdings schneller.
30.10.2017 - 12:40 Uhr Kommentieren
So sieht der Aldi der Zukunft aus
Tageslicht und Holz
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Der Aldi-Süd-Kunde wird seinen Laden bald kaum wiedererkennen: Tageslicht und Holzverkleidungen sorgen für eine freundliche Atmosphäre. In drei Jahren soll jede Aldi-Süd-Filiale in Süd- und Westdeutschland so aussehen.

(Foto: dpa)
Die Paletten verschwinden
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Die Paletten sind verschwunden, aufgeräumt stehen die Waren in Regalen, der Obst- und Gemüsestand mit hellgrünen Lampen erinnert an einen Marktstand. Hinter der holzverkleideten Kasse warten Kaffeeautomat und Sitzbank.

(Foto: dpa)
Billig allein reicht nicht mehr
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„Für die Kunden sind neben dem Preis viele andere Faktoren wichtig geworden“, sagt Geschäftsführerin Jeanette Thull am Mittwoch bei der Vorstellung der „Filiale der Zukunft“ in Unterhaching bei München.

(Foto: dpa)
Entspannte Atmosphäre
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Das Sortiment ist schon schrittweise verändert worden – jetzt bekommen alle Läden eine Schönheitskur verpasst. „Der Kunde sucht Ruhe, Entschleunigung, ein schönes Ambiente auch beim Discounter“, sagt Thull. „Wichtig war, eine entspannte Atmosphäre zu erzeugen, wie es der Kunde vom Vollsortimenter kennt.“

(Foto: dpa)
Kunden geben mehr Geld aus
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Beim Einkauf von Lebensmitteln geben die Deutschen heute mehr Geld aus. Von Neujahr bis Ostern stiegen die Umsätze der Supermärkte um 3,8 Prozent – die Discounter legten nur um 2,9 Prozent zu. Immerhin sind sie damit wenigstens wieder „im grünen Bereich, wo vor zwölf Monaten noch ein rotes Minus stand“, teilte der Markforscher GfK mit.

(Foto: dpa)
Abschied von den Preisplakaten
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In der „Filiale der Zukunft“ leuchten LED-Strahler taghell, die Gänge sind breit. Neu sind auch ein eigenes Snackregal mit Sandwiches, Salaten und gekühlten Getränken sowie Kundentoiletten. Die von der Decke hängenden Preisplakate sind Vergangenheit. Die neuen Schilder sind am Regal befestigt und aus Papier, aber noch nicht elektronisch. Zu teuer, sagt Thull. Bezahlen kann der Kunde schnell im Vorbeigehen, kontaktlos mit Smartphone oder EC-Karte.

(Foto: dpa)
Unterschiede verschwimmen
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„Die Unterschiede zwischen Discounter und Supermarkt verschwimmen“, sagt Handelsverbandsmann Ohlmann. Aldi habe Nachholbedarf und passe sich den Trends an, meint auch GfK-Experte Wolfgang Adlwarth. Der Kunde wolle schnell und günstig einkaufen in einer angenehmen Atmosphäre: „Er will heute nicht mehr zwischen ollen Paletten rumkrabbeln.“ Aber es gibt Grenzen.

(Foto: dpa)

Essen/Mülheim an der Ruhr Lange Zeit hat sich Deutschlands Discount-Marktführer dem Trend zum Geschenkgutschein verweigert. Während Konkurrenten wie Edeka, Rewe, Lidl oder dm längst gute Geschäfte mit Gutscheinkarten machten, schien der Billiganbieter die Entwicklung einfach zu ignorieren. Doch das soll sich nun ändern. Bis Mitte November sollen Aldi-Geschenkkarten mit einem Wert von bis zu 100 Euro in den über 4000 deutschen Filialen erhältlich sein, wie der Discounter am Montag ankündigte.

Kurz vor Weihnachten folgt Aldi damit als einer der letzten großen Einzelhändler dem Trend zu Geschenk- und Gutscheinkarten. Der Grund dafür ist offensichtlich: Bargeld und Einkaufsgutscheine werden als Präsente zu Weihnachten - aber auch bei anderen Anlässen - immer beliebter.

Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung EY sind Gutscheine inzwischen „der mit Abstand größte Einzelposten auf der Einkaufsliste der Bundesbürger zu Weihnachten“. Der EY-Handelsexperte Thomas Harms führt dies nicht zuletzt darauf zurück, dass sich Interessen und Konsumverhalten jüngerer und älterer Verbraucher immer stärker auseinanderentwickeln. Gerade die ältere Generation fühle sich dadurch überfordert und löse das Problem gerne durch das Verschenken von Guthabenkarten oder von Bargeld.

„Wir sind von vielen unserer Kunden immer wieder gezielt gefragt worden, wann es neben den Gutscheinen anderer Marken auch endlich Geschenkkarten von und für Aldi gibt“, begründete denn auch die Aldi-Süd-Managerin Natascha Vrchoticky den Schritt. Bei dem Projekt „Geschenkgutschein“ agieren die beiden Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd Hand in Hand. Die Gutscheinkarten können unabhängig davon, ob sie bei Aldi Nord oder Aldi Süd gekauft wurden, deutschlandweit eingelöst werden.

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    Im Detail unterscheiden sich die Angebote der Schwesterfirmen aber doch ein bisschen. Während die Kunden bei Aldi Nord zwischen Geschenkkarten im Wert von 10, 20, 50 und 100 Euro wählen können, haben die Kunden bei Aldi Süd die Möglichkeit, die Geschenkkarte an der Kasse in Fünf-Euro-Schritten mit ihrem Wunschwert zwischen fünf und maximal 100 Euro aufladen zu lassen.

    Mit seinem Angebot ist der Discounter allerdings ein Spätstarter. Denn die meisten Konkurrenten - egal ob Edeka, Rewe, Lidl oder dm - haben längst solche Gutscheinkarten im Angebot. Auch Warenhäuser wie Kaufhof oder Karstadt, Modehändler wie H&M oder C&A, die Parfümeriekette Douglas oder der Möbelhändler Ikea bieten diesen Service ganz selbstverständlich an.

    • dpa
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