Sinkende Händlerzahlen Optiker kämpfen mit Nachwuchssorgen

Bisher ging der Trend in eine Richtung: Mehr Händler, mehr Filialen, mehr Umsatz. Nun müssen Deutschlands Optiker erstmals einen Knick in der Statistik zur Kenntnis nehmen. Besonders der Nachwuchsmangel macht Probleme.
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Sehtests durchzuführen, erfordert Fachkompetenz – den Optikern bereitet das mangelde Interesse junger Leute an ihrem Job deshalb große Sorgen. Quelle: dpa

Sehtests durchzuführen, erfordert Fachkompetenz – den Optikern bereitet das mangelde Interesse junger Leute an ihrem Job deshalb große Sorgen.

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DüsseldorfVor allem durch den Mangel an fachlichem Nachwuchs und eine zunehmende Billig-Konkurrenz ist die Zahl der Optiker in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals zurückgegangen. Betroffen von der Entwicklung seien vor allem die Großstädte, sagte der Präsident des Zentralverbands der Augenoptiker (ZVA), Thomas Truckenbrod, am Dienstag in Düsseldorf. Nach Jahren mit steigenden Zahlen von Optikerläden war die Zahl der Geschäfte im vergangenen Jahr um 30 auf 12 000 gesunken.

Während das Wachstum bei den großen Einzelhandelsketten weiter anhalte, hätten vor allem mittelständische Optiker ihren Laden schließen müssten, sagte Truckenbrod. Nach einem Wachstum des Gesamtumsatzes der Branche im vergangenen Jahr von 5,3 Milliarden Euro auf 5,44 Milliarden Euro sei die Branche für das laufende Jahr optimistisch. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Verbands rund 11,8 Millionen komplette Brillen verkauft, in weitere rund 6,5 Millionen bereits vorhandene Brillenfassungen wurden neue Gläser eingebaut.

  • dpa
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