Softdrinks Getränkeabfüller zahlen sich für Pepsi aus

Der Getränkeriese hat beim Gewinn zulegen können. Allerdings hat das Unternehmen aber auch die Prognose gekappt. Letztlich profitiert das Unternehmen noch von der Übernahme zweier Abfüller.
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Eine Flasche mit Pepsi Cola. Quelle: DAPD

Eine Flasche mit Pepsi Cola.

HB CHICAGO. Pepsi profitiert weiter von der Übernahme zweier Abfüller, hat aber seine Gewinnerwartungen gekappt. Der Hersteller von Pepsi-Cola, Tropicana-Orangensaft, Gatorade und Lay-Kartoffelchips steigerte im dritten Quartal seinen Gewinn binnen Jahresfrist um knapp zwölf Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am mitteilte.

Der Umsatz stieg um 40 Prozent auf 15,5 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit diesen Zahlen gerechnet. Für das Gesamtjahr ist Pepsi aber nicht mehr ganz so optimistisch. Der Konzern rechnet jetzt mit einem Anstieg beim Überschuss je Aktie von elf bis zwölf Prozent und nicht um elf bis 13 Prozent. Pepsi-Aktien gaben vorbörslich 1,6 Prozent nach.

2009 hatte Pepsi die Abfüller Pepsi Bottling Group und PepsiAmericas für 7,8 Milliarden Dollar übernommen, die im zweiten Quartal erstmals bilanziert wurden. Von dem Zukauf erhoffte sich der Konzern Kosteneinsparungen und eine stärkere Kontrolle über den Vertrieb seiner Getränke auf dem Heimatmarkt, wo die Nachfrage seit einiger Zeit hinkt. Auch Branchenprimus Coca-Cola hatte zuletzt einen Abfüller erworben.

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