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Sonderdividende Puma macht Kering ein teures Abschiedsgeschenk

Die Sportmarke Puma zahlt ihren Aktionären eine Sonderdividende von 12,50 Euro je Aktie. Ein Großteil des Geldes geht an Noch-Mutterkonzern Kering.
09.02.2018 - 17:49 Uhr Kommentieren
Mutterkonzern Kering will sich ganz auf das Luxussegment mit Schmuck, Uhren, Mode und Lederwaren konzentrieren und die Sport-Sparte aufgeben. Quelle: dpa
Puma-Zentrale in Herzogenaurach

Mutterkonzern Kering will sich ganz auf das Luxussegment mit Schmuck, Uhren, Mode und Lederwaren konzentrieren und die Sport-Sparte aufgeben.

(Foto: dpa)

Frankfurt Abschiedsgeschenk an den bisherigen Mehrheitseigentümer Kering: Der Sportartikel-Hersteller Puma will seinen Aktionären für 2017 eine einmalige Dividende von 12,50 Euro je Aktie zahlen, wie der Konzern aus Herzogenaurach am Freitag mitteilte. Davon profitiert vor allem der Luxuskonzern Kering, der sich erst nach dem Puma-Dividendentermin von seiner Mehrheit an dem fränkischen Unternehmen trennen will.

Der Kering-Konzern, der für Marken wie „Gucci“, „Yves Saint Laurent" und „Brioni“ bekannt ist, will sich ganz auf das Luxussegment mit Schmuck, Uhren, Mode und Lederwaren konzentrieren und die Sport-Sparte aufgeben. 70 Prozent an Puma sollen deshalb den Kering-Anteilseignern in ihre Depots gebucht werden, wie Kering bereits Anfang Januar angekündigt hatte. Kering selbst behält nur 16 Prozent.

Formell beschließen sollen die Kering-Aktionäre die Abspaltung („Spin-off“) aber erst auf der Hauptversammlung am 26. April, bis dahin bleibt Kering Mehrheitsaktionär von Puma. Die Hauptversammlung von Puma findet bereits am 12. April statt, am 17. April soll die Dividende ausgezahlt werden.

Die langjährigen und geduldigen Aktionäre hätten Puma auch in schwierigen Zeiten unterstützt, sagte Puma-Chef Björn Gulden. „Angesichts unserer guten Geschäftsentwicklung und unserer soliden Bilanz, halten wir diese einmalige Dividende für fair.“ Für 2016 hatten die Aktionäre 75 Cent je Aktie erhalten, davor lag die Dividende jahrelang bei 50 Cent je Anteilsschein.

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