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Sparprogramm Tui legt Zentralen zusammen

Der Tui-Konzern legt aus Kostengründen die Konzernzentrale mit der Deutschland-Zentrale seines Tourismusgeschäfts zusammen. Spekulationen über einen möglichen Verlust von mehreren hundert Arbeitsplätzen wies der Sprecher des Konzerns allerdings zurück.

HB FRANKFURT. Denkbar sei zwar, dass damit auch eine der beiden Unternehmenszentralen in Hannover geschlossen werde. Konkrete Details könne er noch nicht nennen. „Berichte über einen möglichen Abbau von mehreren hundert Arbeitsplätzen sind zum jetzigen Zeitpunkt Spekulationen“, sagte der Sprecher. Die Pläne würden in der Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember entschieden. Ziel der Verschmelzung sei, die Deutschland-Tochter und ihre Beschäftigten besser in den Konzern zu integrieren und die Arbeitsprozesse zu vereinheitlichen und und damit effektiver zu gestalten, sagte der Sprecher.

Der Tui-Vorstand plant ein weiteres umfangreiches Sparprogramm, dass dem Aufsichtsrat kommende Woche vorgelegt werden soll. Erwartet werden in der Branche weitere Maßnahmen, unter anderem auch bei den Fluggesellschaften. Spekulationen über eine Zusammenlegung der Unternehmenszentralen kursierten bei den Beschäftigten bereits in der Vergangenheit mehrfach. Der Tui-Vorstand informierte die Beschäftigten dem Sprecher zufolge am Mittwoch in einem Mitarbeiterbrief über die Pläne.

Die Tui Deutschland ist der Kern des heutigen größten Reisekonzerns in Europa. Dieser ging aus dem Umbau der ehemaligen Preussag hervorging, der 1997/98 mit der Übernahme des Tui-Anteilseigners Hapag-Lloyd begann. Tui Deutschland als wichtigste Touristiktochter residiert seither weiterhin in einer eigenen Unternehmenszentrale. Der Tui-Konzern hat seine Administration im einstigen Preussag-Gebäude in der selben Straße wenige hundert Meter entfernt.

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