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Sparprogramm von Air Berlin Stellenstreichung statt radikaler Umbau

Die Nummer zwei am deutschen Himmel hält sich mit Geld des arabischen Partners über Wasser. Doch Air Berlin müsse allein funktionieren, betont Airline-Chef Prock-Schauer. Weitere Stellen stehen auf der Streichliste.
27.10.2014 - 12:10 Uhr 1 Kommentar

Air Berlin will Streckennetz verkleinern

Berlin Die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin streicht im Zuge ihres Sparprogramms weitere 200 Stellen. Diese „punktuelle Personalanpassung“ in der Verwaltung und am Boden habe Airline-Chef Wolfgang Prock-Schauer in einer internen Mitarbeiter-Zeitung angekündigt, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag und bestätigte Informationen der „B.Z.“. Aus jetziger Sicht sollten die Stellen im Jahr 2015 ohne Kündigungen eingespart werden.

Air Berlin hatte in den vergangenen Monaten bereits 900 Stellen gestrichen. Prock-Schauer hatte jedoch zugeben müssen, dass die bisherigen Sparanstrengungen nicht ausreichen, um Deutschlands zweitgrößte Airline zurück in die Gewinnzone zu bringen. Er kündigte daraufhin eine grundlegende Neuausrichtung an.

„Viele haben den ganz radikalen großen Wurf erwartet“, sagte der Airline-Chef am Montag vor Unternehmern in Berlin. Es habe sich aber gezeigt, dass Air Berlin mit den drei Segmenten Europa, Touristik und Langstrecke genau richtig positioniert sei. „Es gibt keinen Grund, das zu ändern“, sagte Prock-Schauer. Die Fluggesellschaft müsse allerdings effizienter werden.

Hier sieht der Airline-Chef in der Politik das größte Problem. Die Rahmenbedingungen machten einen Umbau in Deutschland schwieriger als anderswo, da jede Restrukturierungsmaßnahme Geld koste. „Wir versuchen einzusparen, aber es gibt jede Menge Gegenläufer“, sagte Prock-Schauer.

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    Air Berlin ist seit Jahren finanziell in Turbulenzen. Neben einer Verkleinerung von Flotte und Flugangebot halten millionenschwere Finanzspritzen des Großaktionärs Etihad die Airline über Wasser. Allianzen seien sehr wichtig, das Hauptgeschäft aber müsse „aus sich selber funktionieren“, betonte Prock-Schauer. Zukunft sehe er unter anderem bei Geschäftsreisen als „höherwertigem Verkehr“, den er ausbauen wolle.

    Extrem wichtig sei auch die Zukunft des neuen Hauptstadtflughafens BER. Hier sei ihm allerdings ein perfekt funktionierender Bau lieber als ein Provisorium, sagte der Airline-Chef. An eine Eröffnung im Jahr 2016 glaube er daher nicht. „2017 sollte ein realistisches Datum sein.“ Schon jetzt aber müsse überlegt werden, wie der Flughafen dann sinnvoll erweitert werden könne.

    • dpa
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    1 Kommentar zu "Sparprogramm von Air Berlin: Stellenstreichung statt radikaler Umbau"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • also was sollen stellenstreichungen bringen?
      lohnkosteneinsparungen? ick wees nich
      da wurde arwet von über tausend leute jemacht die nun nicht mehr zu erledigen ist?
      das klingt nach unternehmensberatung ala mckinsey
      lasst diese firma pleite jen
      (ick habe dem alten chef sowieso nich leiden können ein echter volks.. naja)
      die anderen übernehmen die fluggäste und schwups haben alle
      ein mehr an arbeit,
      ein mehr an lohn
      auf die schnäppchenjäger; billigheimer, seelenverkäufer am himmel die uns och noch uffn koppfallen können, können wir verzichten

      denn arbeit verschwindet nicht
      sondern macht nur jemand anderes

      air berlin verbrennt geld
      würde mich interressieren, wieviel milliarden davon staatsknete also steuergelder sind
      ist kerosin noch immer von der Ust. ausgenommen?

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