Spielzeughersteller Lego baut Marktanteil in Deutschland aus

Lego stapelt sich weiter nach oben: Der Spielzeughersteller hat seinen Marktanteil in Deutschland ausgebaut. In diesem Jahr will das dänische Unternehmen mit neuen Serien starten - vor allem Fußball steht im Fokus.
Nach einem erfolgreichem Geschäftsjahr will Lego auch 2016 einige Treffer erzielen. Quelle: obs
Lego

Nach einem erfolgreichem Geschäftsjahr will Lego auch 2016 einige Treffer erzielen.

(Foto: obs)

NürnbergMit Star-Wars-Figuren und technischen Produkten hat der Spielzeughersteller Lego seine Geschäfte in Deutschland im vergangenen Jahr ausgebaut. Der Marktanteil sei minimal um 0,3 Punkte auf 17,2 Prozent gestiegen, teilte der dänische Konzern unmittelbar vor Beginn der Nürnberger Spielwarenmesse mit. Der Einzelhandelsumsatz stieg demnach um 9,1 Prozent. „Dieses Wachstum hatten weder wir noch unsere Händler erwartet“, sagte Verkaufschef Christian Pau am Dienstag. Länderübergreifende Geschäftszahlen will der Konzern im März im dänischen Billund bekanntgeben.

In diesem Jahr will Lego Deutschland vor allem seine digitale Produktpalette ausbauen. Rund 70 Prozent des Produktportfolios bestehe 2016 aus Neuheiten, sagte Deutschland-Chef Frédéric Lehmann. Obendrein gab er mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft im Sommer in Frankreich eine Lizenzpartnerschaft mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekannt. Im Mai werde eine Minifiguren-Serie der deutschen Nationalspieler auf den Markt kommen.

Die größten Spielwarenhersteller der Welt
Platz 10: Zapf Creation AG
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Die deutsche Zapf Creation AG aus dem oberfränkischen Rödental ist nach eigenen Angaben Europas größter Puppenhersteller und vertreibt Marken wie die „Baby Born“. 2014 machte das Unternehmen einen Umsatz von 58,9 Millionen Euro.

Quelle: Unternehmensangaben

Platz 9: Bruder
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Auch Bruder hat sich spezialisiert: Das Fürther Familienunternehmen bietet Spielfahrzeuge im einzigartigen Maßstab 1:16 an. Das Unternehmen ist auch international tätig und unterhält für den nordamerikanischen Markt ein Lager in den USA. 2014 wurde ein Umsatz von 75 Millionen Euro erwirtschaftet.

Platz 8: Steiff
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Der 1877 von Margarete Steiff gegründete Plüschtierhersteller erlebte 2014 eine herbe Niederlage: Der Europäische Gerichtshof entschied, dass der Hersteller keinen Schutz des europaweit bekannten Markenzeichens „Knopf im Ohr“ mehr beanspruchen kann. Einem Knopf im Ohr fehle es schlicht an Unterscheidungskraft. Umsatzwerte von Steiff liegen nur für 2013 vor, in diesem Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 93,27 Millionen Euro.

Platz 7: Schleich
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Das international tätige Unternehmen Schleich aus Schwäbisch Gmünd produziert handbemalte, möglichst originaltreue Hartgummifiguren. 2014 wurde Schleich, das 1986 in Konkurs gegangen war, durch den französischen Investor Ardian für 220 Millionen Euro gekauft. 2013 betrug der Umsatz 106 Millionen Euro.

Platz 6: Ravensburger
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Die international tätige Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in, nun ja, Ravensburg, ist auch heute noch weltweit vor allem durch die Herstellung von Gesellschaftsspielen und Puzzles bekannt. Der Umsatz 2014 betrug 373,2 Millionen Euro.

Platz 5: Playmobil
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Der Systemspielzeughersteller der zur Geobra Brandstätter Stiftung mit Sitz im fränkischen Zirndorf gehört, produziert seit 1974 seine nach dem Kindchen-Schema konstruierten Figuren. Mit seinen ursprünglich „Klickies“ genannten Figuren erwirtschaftete Playmobil 2014 einen Umsatz von 535 Millionen Euro.

Platz 4: Simba-Dickie-Group
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Die Simba-Dickie-Group tätigte 2013 einen prominenten Zukauf: Der Spielwarenhersteller, der sich einst durch einen Zusammenschluss der Unternehmen Simba Toys und Dickie Toys gegründet hatte, kaufte den insolventen Modelleisenbahnhersteller Märklin. 2014 betrug der Umsatz der Unternehmensgruppe 602 Millionen Euro.

  • dpa
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