Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Spielzeugkonzern Lego macht deutlich weniger Gewinn

Bei Lego läuft es nicht rund: Erstmals seit 13 Jahren sank 2017 der Umsatz des Spielzeugriesen. Dazu brach auch der Nettogewinn ein.
Update: 06.03.2018 - 12:41 Uhr Kommentieren
Lego: Spielzeug-Riese mit deutlich weniger Gewinn Quelle: dpa
Lego

Vor allem in Nordamerika und im Heimatmarkt Europa verkaufte Lego weniger.

(Foto: dpa)

BillundErstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Umsatz bei Lego im vergangenen Jahr gefallen. Nach Wachstumsraten von 25 Prozent und zuletzt noch sechs Prozent ging der Umsatz 2017 um acht Prozent auf umgerechnet 4,7 Milliarden Euro zurück, wie Lego am Dienstag mitteilte. Dabei machten dem dänischen Hersteller der bunten Plastikbauklötzchen vor allem das schwache Geschäft in Europa und Nordamerika sowie das Räumen von Lagerbeständen zu schaffen. In China sei dagegen ein starkes zweistelliges Wachstum erzielt worden. Lego setzt nun vor allem auf Asien und digitale Angebote.

„Es gibt keine schnelle Lösung und es wird Zeit brauchen, langfristiges Wachstum zu erzielen“, sagte Konzernchef Niels B. Christiansen, der im Oktober an Bord geholt wurde. Bereits im Herbst hatte Lego angekündigt, jeden zwölften Arbeitsplatz zu streichen und den „Reset-Knopf“ zu drücken, weil das Geschäft zu kompliziert geworden sei. Der Einstieg in Video-Spiele, Smartphone-Apps, Film-Lizenzen und programmierbare Roboter habe den Konzern zu komplex gemacht.

Zuletzt profitierte die Lego-Serie Ninjago vom entsprechenden Filmstart im September. Im Dezember sei an Verbraucher in sieben der zwölf größten Märkte mehr verkauft worden. Auch der Start ins neue Jahr sei bereits besser verlaufen. Spielehersteller wurden vergangenes Jahr von der Pleite des größten Spielwarenhändlers Toys'R'Us in den USA getroffen. US-Rivale Mattel verbuchte 2017 ein Umsatzminus von rund elf Prozent, Monopoly-Produzent Hasbro ein leichtes Umsatzplus. 

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Spielzeugkonzern: Lego macht deutlich weniger Gewinn"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.