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Spirituosen Pernod serviert an immer mehr Chinesen

Die Chinesen stoßen gerne mit Champagner und Wodka von Pernod an. Der französische Spirituosenhersteller verzeichnet eine erhöhte Nachfrage und sorgt für Optimismus auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr.
16.02.2012 - 13:21 Uhr Kommentieren
In China wird zunehmend Wodka von Pernod getrunken. Quelle: AFP

In China wird zunehmend Wodka von Pernod getrunken.

(Foto: AFP)

Paris Die Chinesen greifen immer öfter zu Champagner und Wodka und bescheren Pernod Ricard damit mitten in der Konjunkturflaute ein stetig wachsendes Geschäft. Dank der starken Nachfrage in dem bevölkerungsreichsten Schwellenland rechnet der französische Spirituosenhersteller nun mit einem höheren Gewinn im Gesamtjahr.

Die Nummer zwei der Branche nach der britischen Diageo setzte bereits vor dem chinesischen Neujahrsfest mehr Mumm-Champagner und Absolut-Wodka ab, was für kräftige Zuwächse in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres sorgte, die Ende Dezember ablief. Im fortlaufenden Geschäft werde Pernod bis Ende Juni seinen Betriebsgewinn um nahezu acht Prozent steigern, stellte der Konzern am Donnerstag in Aussicht. Bislang lag das Ziel bei plus sechs Prozent.

Branchenexperten hatten allerdings im Schnitt sogar 8,2 Prozent erwartet. Investoren straften Pernod deshalb ab und nahmen die Gewinne der vergangenen Wochen mit. Die Aktie verlor in Paris 2,3 Prozent und damit deutlich mehr als der Markt.

Pernod setzt in den kommenden Monaten auch auf eine weitere Erholung der Wirtschaft in den USA. In Westeuropa und besonders im Süden des Kontinents geht der Konzern von einem anhaltend schwachen Geschäft aus. Im ersten Halbjahr setzte Pernod 4,6 Milliarden Euro um, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn im fortlaufenden Geschäft stieg um 17 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro.

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