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Sportartikelhersteller Puma wird Ausrüster von Arsenal London

„Puma definiert sich klar als die Fußballmarke Nummer drei“, so Puma-Vorstandschef Gulden. Diesen Anspruch untermauert die Zusammenarbeit mit Arsenal London, die jetzt offiziell bestätigt wurde.
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Fußballschuhe von Puma: Gulden hat dem Unternehmen eine Rückbesinnung auf klassische Sportausstattung verordnet. Quelle: dpa

Fußballschuhe von Puma: Gulden hat dem Unternehmen eine Rückbesinnung auf klassische Sportausstattung verordnet.

(Foto: dpa)

München Der angeschlagene Sportartikelhersteller Puma macht dem Weltmarkführer Nike den englischen Fußballclub Arsenal London als Partner abspenstig. Mit der Bekanntgabe der Zusammenarbeit bestätigten beide Seiten am Montag lang gehegte Spekulationen. Der deutsche Sportartikelhersteller, der zuletzt gegenüber Nike und dem deutschen Rivalen Adidas an Boden verloren hatte, untermauert damit seinen Anspruch, auch künftig zum Trio der Weltmarkführer zu gehören.

„Puma definiert sich klar als die Fußballmarke Nummer drei“, erklärte der neue Vorstandschef Björn Gulden. Kennern der Vereinbarung zufolge zahlt Puma für fünf Jahre insgesamt 150 Millionen Pfund.

Nachdem Puma unter der alten Führung erfolglos versucht hatte, sich als sportliche Modemarke zu profilieren, hat Gulden dem Unternehmen eine Rückbesinnung auf klassische Sportausstattung verordnet. Puma hat bereits den deutschen Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund unter Vertrag und sicherte sich zuletzt den italienischen Nationalspieler Mario Balotelli, der bisher ebenfalls von Nike gesponsert wurde.

Der Ausrüstervertrag mit Arsenal umfasst nach Angaben der Partner die Ausstattung aller Mannschaften mit Spiel- und Trainingsbekleidung. Zudem habe Puma umfangreiche Lizenzrechte erworben, um Arsenals Merchandising-Geschäft weltweit auszubauen. Ein Sponsoring dieser Größenordnung sei sowohl für Puma als auch für Arsenal bislang einmalig. Zu finanziellen Details und Laufzeit der Vereinbarung äußerten sich die Partner nicht.

  • rtr
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