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Staatskonzern Deutsche Bahn will durchgehendes WLAN schaffen

Der Staatskonzern will die technische Umrüstung in diesem Jahr an ersten Bahnhöfen starten. Dafür will die deutsche Bahn Milliarden investieren.
17.01.2020 - 00:01 Uhr Kommentieren
Die Bahn will an Bahnhöfen und in den Fern- und Regionalzügen den durchgehenden Internetzugang ermöglichen. Quelle: dpa
WLAN im Regionalverkehr

Die Bahn will an Bahnhöfen und in den Fern- und Regionalzügen den durchgehenden Internetzugang ermöglichen.

(Foto: dpa)

Berlin Für Sabina Jeschke, Technikvorständin der Deutschen Bahn, ist der Internetzugang ein „Grundbedürfnis“. Das war noch vor wenigen Jahren keine selbstverständliche Aussage eines Bahnmanagers. Die Menschen wollten unterwegs telefonieren und surfen wie zuhause.

Immer mehr Kunden nutzten einen Zug als „verlängertes Wohnzimmer oder Büro“, so Jeschke. Deshalb will das Unternehmen für seine Kunden das „nahtlose Surfen“ einrichten, an Bahnhöfen wie in den Fern- und Regionalzügen. Das ständige Einloggen in neue Netze soll künftig wegfallen, kündigte Jeschke jetzt in Berlin an.

Die Bahn will in diesem Jahr an „ersten Bahnhöfen“ die technische Umrüstung starten. Eine konkrete Zahl an Stationen nannte Jeschke nicht, auch kein Zieljahr, in dem das Projekt „always on“ auf allen Bahnhöfen umgesetzt sein soll. Das durchgehende WLAN ist Teil der Digitalisierungsoffensive, für die der Staatskonzern in den nächsten vier Jahren insgesamt rund zwei Milliarden Euro ausgeben will.

Die Technikchefin will aber auch die weißen Flecken an der Strecke beseitigen. „Ohne Mobilfunknetz an der Strecke bringt auch die neueste Technik in den Zügen nichts“, sagte Jeschke weiter. Unterbrechungsfreies Surfen während der Zugfahrt müsse möglich sein. Jeschke setzt dabei auf die Mobilfunkanbieter, die in der jüngsten 5G-Mobilfunkauktion zum Zuge kamen.

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    Mit ihnen nimmt die Bahn jetzt Gespräche auf. Bis Ende 2022 sollen alle Schienenwege, auf denen täglich mehr als 2000 Fahrgäste unterwegs sind, mit mindestens 100 Mbits/s ausgerüstet sein, bis 2024 das gesamte 33.000 Kilometer umfassende Streckennetz.

    Die Bahn selbst kann dazu ihr bereits bestehendes Glasfasernetz von 16.000 Kilometern anbieten, die Stromversorgung an den Strecken und freie Trassen für Mobilfunkmasten. Den Ausbau müssen die Mobilfunkunternehmen dann vornehmen.

    Darüber hinaus soll jetzt auch getestet werden, ob für Funkwellen durchlässige Fenster besser für einen einwandfreien Empfang geeignet sind als die bislang eingebauten Repeater in den Zügen. Solche Fenster sind beispielsweise im neuen Rhein-Ruhr-Express (RRX) von Siemens eingebaut, mit dem der schnelle Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen modernisiert werden soll.

    Diese Züge werden allerdings nicht von der Deutschen Bahn, sondern von Konkurrenten wie Abellio und National Express im Auftrag des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr VRR gefahren.

    Mehr: Nur ein Viertel der Züge soll laut Bahn unpünktlich sein? Vielfahrer glauben an eine statistische Täuschung – exklusive Berechnungen zeigen: Sie haben recht.

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