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Starbucks Frau klagt wegen zu viel Eis im Kaffee

Führt Starbucks seine Kunden in die Irre, indem die Kaffeehauskette zu viel Eis in ihre kalten Getränke gibt? Eine US-Amerikanerin fordert deshalb jetzt mehr als fünf Millionen Dollar Schadenersatz.

4,3 Millionen Schadensersatz: Täuscht Starbucks seine Kunden?

New YorkWeil ihr im Eiskaffee zu viel Eis und zu wenig Kaffee ist, verklagt eine Frau aus Chicago die Kaffeehauskette Starbucks. Stacy Pincus fordert mehr als fünf Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro) Schadenersatz wegen irreführender Werbung und Konsumentenbetrugs. Bei den Kaltgetränken von Starbucks sei „viel weniger“ des jeweiligen Getränks im Becher als versprochen, heißt es in der Klage.

Pincus sieht sich und Millionen andere Starbucks-Kunden seit dem Frühjahr 2006 hinters Licht geführt. In der vergangene Woche im US-Bundesstaat Illinois eingereichten Zivilklage heißt es, in der größten Bechergröße „Venti“ seien laut Aushang 0,7 Liter des jeweiligen Getränks wie Kaffee oder Tee enthalten. Tatsächlich werde aber so viel Eis hineingegeben, dass lediglich noch etwa 0,4 Liter des Getränks hineinpassten.

Starbucks schreibe seinen Angestellten die Füllmenge mit schwarzen Markierungsstrichen auf den Bechern genau vor, heißt es in der Klage weiter. Die Mitarbeiter würden somit angehalten, weniger Getränke auszuschenken als in der Werbung versprochen.

Pincus greift außerdem die Preispolitik von Starbucks an. Es sei nicht in Ordnung, dass die als Frappé bekannten kalten Getränke teurer seien als die heißen gleicher Größe.

Hier isst Amerika
Platz 10: Panera Bread
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Panera Bread ist eine Franchisekette von so genannten Bakery-Cafés. Auf der Angebotsliste stehen neben Backwaren auch Suppen, Salate, Nudeln und Sandwichs. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und betreibt heute 1362 Filialen in den USA und Kanada.

(Foto: ap)
Platz 9: Pizza Hut
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Pizza Hut ist eine US-Franchise-Kette mit mehr als 6000 Schnellrestaurants in den USA. Weltweit ist das Unternehmen mit 13 000 Restaurants in 130 Ländern vertreten. Es wurde 1958 von den beiden Studenten Frank und Dan Carney gegründet, heute gehört Pizza Hut zum Unternehmen Yum! Brands.

(Foto: ap)
Platz 8: Chick-fil-A
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Chick-fil-A ist eine US-Schnellrestaurantkette, die 1946 gegründet wurde. Mittlerweile hat sie in den Vereinigten Staaten 1500 Filialen. Auf der Speisekarte stehen unter anderem Hühnchen-Sandwiches, Wraps und Salate. Die Unternehmensleitung unterstützt christlich-konservative, anti-homosexuelle Organisationen und sorgt damit in den USA immer wieder für Kritik.

(Foto: dapd)
Platz 7: Dunkin' Donuts
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Dunkin' Donuts ist ein US-Franchiseunternehmen. In den USA verfügt es über 7306 Filialen, weltweit sind es 10 479 Restaurants. Zum Angebot der 1950 gegründeten Kette gehören neben glasierten und gefüllten Donuts auch Bagels, Croissants, Brownies, Muffins und Kaffee. Die erste deutsche Filiale eröffnete 1999 in Berlin. US-Umsatz im Jahr 2014: 7,2 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
Platz 6: Taco Bell
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Die Franchise-Kette Taco Bell ist der größte Vertreter des sogenannten Tex-Mex-Fastfood. Auf der Speisekarte stehen vor allem Tacos, Burritos und Quesadillas. Weltweit hat Taco Bell 6100 Filialen, 5800 davon in den USA. In Deutschland betreibt die Kette bisher kein Restaurant. Ausnahme: US-Kasernen auf deutschem Boden.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Wendy's
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Wendy's ist vor allem in den USA und Kanada aktiv. 5200 Filialen betreiben Franchisenehmer, 1400 das Unternehmen selbst. In den 80er-Jahren versuchte die Schnellrestaurant-Kette, in Deutschland Fuß zu fassen. Nicht zuletzt wegen gravierender Managementfehler musste sich das Unternehmen jedoch schnell wieder vom deutschen Markt zurückziehen. US-Umsatz im Jahr 2014: 8,5 Milliarden Dollar.

(Foto: ap)
Platz 4: Burger King
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Zur US-Schnellrestaurantkette Burger King gehören weltweit 13 000 Restaurants, die zu 90 Prozent von Franchisepartnern geführt werden. In Deutschland eröffnete 1976 das erste Burger-King-Restaurant am Berliner Kurfürstendamm. Im vergangenen Jahr sorgten Medienberichte über die Arbeitsbedingungen und Hygienemissstände in einigen deutschen Restaurants der Kette für einen erheblichen Imageschaden.

(Foto: dpa)

Starbucks wies die Vorwürfe als „unseriös“ zurück. Die Kunden verstünden, dass Eis ein essenzieller Bestandteil jedes geeisten Getränks sei, erklärte das Unternehmen. Sollte jemand nicht zufrieden mit der Zubereitung seines Getränks sein, werde es gern nach seinen Vorstellungen neu hergestellt.

Starbucks unterhält weltweit mehr als 23.000 Geschäfte. Im vergangenen Jahr sorgten Getränke für 73 Prozent des Umsatzes in den Filialen.

  • afp
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