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Starbucks Vom Saftladen zum Teehaus

Erst Saft, dann Wein, jetzt Tee: Starbucks blickt weiter über den Kaffee-Tellerrand hinaus und will unter der Marke Tazo den ersten eigenen Tee-Laden eröffnen. Die Verkäufer sollen darin eine aktivere Rolle spielen.
21.06.2012 - 07:24 Uhr Kommentieren
Eine Starbucks-Filiale in Beachwood, Ohio: mehr als nur Kaffee. Quelle: ap

Eine Starbucks-Filiale in Beachwood, Ohio: mehr als nur Kaffee.

(Foto: ap)

Washington Die weltgrößte Kaffeehauskette Starbucks will im Oktober ihren ersten reinen Tee-Shop eröffnen. Der Laden soll statt eines Starbucks-Logos unter der Marke Tazo laufen und mehr als 80 verschiedene Teesorten anbieten. Kunden sollen darin ihre eigenen Getränke zusammenstellen, unterstützt und beraten von Mitarbeitern, die „Tea-Partner“ heißen. Außerdem sollen hochwertiges Gebäck und Süßigkeiten angeboten werden.

Zunächst plant der Konzern nur einen einzelnen Test-Laden nahe der Zentrale in der US-Westküstenstadt Seattle. Man werde jedoch weitere Verkaufsstellen in Betracht ziehen, „wenn wir eine Gelegenheit sehen, wo der Standort gut passt“, sagte eine Sprecherin der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Die Marke Tazo sei 1,4 Milliarden Dollar wert, und die Firma wolle damit auf dem 95 Milliarden Dollar großen weltweiten Tee-Markt ähnlich stark wachsen wie mit Kaffee. „Wir sehen hier ein riesiges Potenzial“. Starbucks hatte Tazo im Jahr 1999 für 8,1 Millionen Dollar übernommen. Konzernchef Howard Schultz bezeichnete den Kauf im April als „Teil unserer Gesundheits- und Wellness-Initiative“. 

Die Tee-Offensive ist ein weiterer Schritt der Kaffeekette mit ihren 17.000 Verkaufsstellen, mit anderen Produkten unter anderen Marken über das traditionelle Geschäft hinaus zu wachsen. Erst im März hatte Starbucks die erste Filiale der neuen Kette „Evolution Fresh“ gegründet, bei der frisch gepresste Säfte verkauft werden.

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    Vor kurzem übernahm Starbucks zudem für 100 Millionen Dollar den Backwarenbetrieb Bay Bread, der in seiner Kaffeehauskette „La Boulange“ neben Kaffee gesunde Brötchen und Croissants anbietet. „Das ist eine Investition in unser Kerngeschäft“, hatte Schultz betont. „Nach über 40 Jahren können wir jetzt auch sagen, dass wir Bäcker sind.“

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