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Starbucks-Zahlen Europäer sparen sich den Kaffee

Starbucks hat auch schon einmal bessere Zeiten gesehen. Die US-Kaffeekette wächst, aber angesichts der Wirtschaftskrise könnte sich das Geschäft schnell eintrüben. In Europa werden möglicherweise Filialen geschlossen.
27.07.2012 - 06:29 Uhr 11 Kommentare
Welche europäischen Filialen geschlossen werden sollen, behielt das Unternehmen für sich. Im Bild die erste Starbucks-Filiale in Deutschland, die 2002 in Berlin öffnete. Quelle: ap

Welche europäischen Filialen geschlossen werden sollen, behielt das Unternehmen für sich. Im Bild die erste Starbucks-Filiale in Deutschland, die 2002 in Berlin öffnete.

(Foto: ap)

Washington Es ist nicht lange her, da war in der grün-weißen Starbucks-Welt noch alles bestens. „Ich könnte nicht begeisterter oder optimistischer sein über die Zukunft unseres Unternehmens“, sagte der Chef der weltgrößten Kaffeehauskette, Howard Schultz. Das war Ende April bei der Vorlage der Zahlen aus dem zweiten Quartal. Gewinn und Umsatz des US-Unternehmens hatten kräftig zugelegt.

Am Donnerstagabend, als die Ergebnisse des dritten Quartals fällig wurden, klang Schultz dagegen ziemlich besorgt. „Wir haben es mit großen Herausforderungen zu tun, die die Weltwirtschaft und das Konsumentenverhalten betreffen“, sagte der Manager in seinem Bericht. Deshalb habe Starbucks seine Gewinnprognose für das laufende Vierteljahr gesenkt. 

Da auch der Gewinn unter den Erwartungen der Analysten blieb, reagierten die Anleger schnell: Nach Börsenschluss brach der Aktienkurs um bis zu 11 Prozent ein. „Kaffee ist ein Allerweltsprodukt“, sagte Analyst Jack Russo Reuters. Aber es sei auch ein Premiumprodukt, auf das die Leute im Zweifel verzichten könnten.

Es sind vor allem die Folgen der Krise in Europa, die Starbucks umtreiben. Zwar blieben die Umsätze in den vergangenen drei Monaten etwa auf gleichem Niveau. Doch das Management ist pessimistisch: „Europa bleibt mit Abstand der herausforderndste Teil der Welt für uns“, sagte Finanzchef Troy Alstead. Die wirtschaftliche Lage auf dem Kontinent werde sich „möglicherweise im Laufe des Quartals noch verschlechtern“.

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    Die Folge könnte sein, dass Starbucks unprofitable Standorte schließen muss. Mit solchen trüben Aussichten ist die Kaffeekette in bester Gesellschaft: Auch bei McDonald`s oder dem US-Autobauer Ford droht das Europa-Geschäft die Bilanz zu verhageln.

    Was die Lage für Starbucks neuerdings noch weiter verdüstert, sind Sorgen um das Geschäft zu Hause. Die Umsätze in Amerika, seit der großen Krise 2007 bis 2009 der Garant für satte Einnahmen, haben im vergangenen Quartal zwar insgesamt noch um 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt.

    Doch auch hier verdüstern sich die Aussichten: Das Wachstum in den US-Läden habe sich im Juni angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten abgeschwächt, sagte Finanzchef Alstead. „Der Trend weist nach unten“. Das dürfte sich besonders auf die Bilanz auswirken: Das Geschäft in Nord- und Lateinamerika trägt rund drei Viertel zum Gesamtumsatz bei.

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    11 Kommentare zu "Starbucks-Zahlen: Europäer sparen sich den Kaffee"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Wo mollemopst denn Du herum??? Würde gerne mal zusehen. Bitte cam einschalten.

    • Gehen Sie bitte unbedingt in einen Rechtschreibkurs.



    • Die Leute gehn ja nicht mehr hin, warum sind sonst die Zahlen schlechter geworden?Ach und der Erfolg gibt Starbucks recht, O.K.dann kann ich wohl nicht lesen.

    • Wir brauchen doch wohl nicht die von den Amis aus Europa kopierte Kaffehausßgemuetlichkeit yu reimportieren!
      In USA ist das Starbucks mittlerweile eine Verweilstaette und bedingt ein Kennenlernßpunkt fuer Singles und welche die es werden wolen ...
      wenn man dann noch mit dem Convertible BMW vorfahren kann, kommt eine gewisse Strassenkaffeeß Atmosphaere auf ..
      bei 3.00 bis 5.00 $ pro Coffe-Mug und freiem WIFI- Zugang..
      Manche sitzne auch dort mit Laptop und MP player und lassen sich audio-visionell dank WIFI entertainen, die bitte nicht gestoert werden wollen.....
      Da liebe ich mir die Kaffe-bud, wie bei den Blaeck -Foess besungen .....
      oder einen Besuch in der schnell wachsenden & allseits vorhandenen Kaffee-Buden Kette: "Caffee TOGO"

    • Ja das Problem trifft wohl nicht nur Starbucks. Wenn ich am Wochenende mal unterwegs bin, sehe ich nur noch leere Kneipen oder Gaststätten. Wenn die Euro-Krise und die Energiewende mit den überteuerten Strom- u. Benzinpreisen auch schöngeredet wird. Die Realität lässt sich am Besten an solchen Dingen erkennen. Die Menschen müssen sich einschränken. Starbucks-Kaffee ist auch nicht so richtig Kaffee, sondern mehr so aufgeschäumte Milch mit ein bisschen Kaffeegeschmack. Jemand der ein Freund von gutem Kaffee ist, wird bei Starbucks nicht fündig. Außerdem halte ich es nicht für so schlau, da unbedingt auf eine hohe Anzahl von Filialen zu setzen. In manchen Städten findet 4 oder 5 Starbucksfilialen. Wozu? Die nehmen sich doch alle gegenseitig Kunden weg.

    • Ich wundere mich nur dass das Zeugs im Amiland fürn Appel und nen Ei angeboten wird und hierzulande könnte man meinen ich gehe preislich ins FeinschmeckerCaffeeHaus... wundert mich also nicht. Mir schmeckt das Zeugs teilweise aber wenn ich den Preis sehe, vergehts mir.

    • zu dem Artikelverfasser: Sie haben die Quartale vemischt...
      Wie auch immer, das macht auch keine gute Zahlen für Starbucks, denn, so chic ist es auch nicht, bei Starbucks ein Kaffee trinken zu gehen, Kaffee kriegt man überall
      Ein komisches Unternehmen ist Starbucks auf alle Fälle, um zu glauben, dass man mit Kaffee die teuren Mieten in den A - Standorten bezahlen kann

    • Ich könnte mir zwar einen Starbucks-Kaffee leisten, tue das aber wenn es sich vermeiden lässt nicht.

      Die Plörre ist völlig überteuert und veramerikanisiert ("Tall-Vanilla-Creme-Shit-Whatever").
      Der gute alte Bäcker um die Ecke ist für mich immer noch erste Wahl, mit einem Kaffee und einem ehrlichen Deutsche Brötchen.

    • Ich find's immer lustig wie man sich hier manche Sachen aufregt. Wem's zu teuer ist geht nicht hin, sondern zu Tchibo oder trinkt zu Hause seinen Kaffee und wem's dort gefällt der geht halt hin.

      Besondern interessant find ich "diese amerikanische Ketten..." Was soll uns "amerikanisch" sagen? gibt es nicht etwas teuere deutschen kaffeeketten? Und sündhafte teuere italienische mode? und franzöischen überteuerten Schaumwein?

      Sorry Leute, kommentiert doch mal was vernünftiges laßt nicht Euren armeseligen Frust an Unternehmen aus, die was auch immer anbieten, sich an Gesetze halten und selbst sehen müssen, ob das gefragt ist oder nicht. Und der Erfolg hat Starbucks recht gegeben.

    • Ist das ein Wunder?
      Die Amerikanischen Ketten sind einfach zu teuer geworden.
      Die Preise sind teilweise einfach unverschämt.

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